CBDonnerstag KW52 / 2019: CBD, Cannabis und Hanf – ein Jahresrückblick

CBDonnerstag KW52 / 2019: CBD, Cannabis und Hanf - ein Jahresrückblick

Cannabis ist in aller Munde. Vieles spricht dafür, dass das auch so bleibt. Angefangen hat der Cannabis-Boom mit der Legalisierung von medizinischen Cannabisprodukten. Zunächst durften nur schwer kranke Menschen verschreibungspflichtige medizinische Hanfprodukte erhalten. Die Indikationen waren streng, vergleichbar mit dem Drogenersatzstoff Methadon. Mittlerweile kann jeder in Deutschland frei verkäufliche Medizinprodukte mit geringem Cannabidiol-Gehalt kaufen.

Der CBD Boom: mehr Shops, mehr Produkte

Es begann mit ein paar CBD Shops, die in Deutschland zugänglich waren. Mittlerweile springen immer mehr Hersteller und Versender auf den Zug auf. Das schafft Konkurrenz und bessere Preise. Es wird jedoch notwendig, sich im Sortiment voneinander abzuheben. Neben den Basisprodukten wie CBD Öl und CBD Kapseln finden sich mittlerweile auch

  • aromatisierte CBD Liquids zum Verdampfen
  • CBD Tropfen
  • CBD Isolate in Kapseln
  • CBD-haltige Gummiringe in verschiedenen Geschmacksrichtungen
  • Schokoladenriegel und Schokoladen mit CBD
  • CBD Pasten
  • CBD Kristalle
  • Cannabisblüten
  • CBD Kosmetika in verschiedenen Varianten
  • schmerzlindernde CBD Salben und Cremes
  • sowie verschreibungspflichtige Medikamente mit THC und CBD-Gehalt.

Außerdem gibt es Hanfsamenöl, Hanf-Tee, Hanf-Kakao, Anti-Stress-Kapseln mit Hanf, Hanf-Globuli, Bachblüten-Globuli mit Hanf, Parfüm mit Cannabisaroma oder CBD Aroma-Öle.

Ob hier alles an Cannabis-Produkten aufgezählt wurde, was es bereits gibt, ist nicht sicher. Sicher ist nur, dass solche Cannabisprodukte bei uns momentan als rezeptfreie Nahrungsergänzung oder Kosmetik-Produkte gelten. Damit unterliegen sie lediglich der Kontrolle der Lebensmittel- bzw. Kosmetik-Industrie.

Cannabis-Hersteller an der Börse

CBDonnerstag KW52 / 2019: CBD, Cannabis und Hanf - ein Jahresrückblick
CBDonnerstag KW52 / 2019: CBD, Cannabis und Hanf – ein Jahresrückblick

Die Zahl der Cannabis-Hersteller ist explodiert. Wer in Aktien von „Canopy Growth“, „Cronos“ oder „Aurora Cannabis Inc.“ investiert, verspricht sich ein Riesengeschäft an der Börse. Satte Dividenden werden erwartet. Die Frage ist nur, wie lange der CBD-Hype anhält.

In Deutschland erhielten bislang zwar nur wenige Lieferanten und Hanf-Anbauer eine Lizenz. Dafür haben sich in den USA und Kanada diverse Prominente dem Cannabis-Boom angeschlossen. Sie betreiben eigene Cannabis-Farmen oder stellen Selbstanbauern dafür gekauftes Land gegen Beteiligung zur Verfügung. Die Gesetzeslage in einigen amerikanischen Bundesstaaten ist jedoch eine andere als bei uns.

Während der Coca-Cola-Konzern noch überlegt, ob er ein Cannabinoid-Getränk entwickelt, werden in New York bereits Bars und Restaurants abgemahnt. Diese wollten neue Kundenkreise über Kuchen, Kaffeegetränke und anderes mit CBD-Gehalt erschließen. Die EU diskutiert, ob die frei verkäuflichen CBD-Produkte als „Novel Food“ anzusehen sind oder nicht. Wäre das nämlich der Fall, müsste jeder CBD-Hersteller mit Zulassungskosten in beträchtlicher Höhe rechnen – und zwar für jedes einzelne CBD-Produkt.


WEIHNACHTSREZEPT MIT CBD – Mit CBD angereichterte Weihnachtsplätzchen

Möchten Sie dem Weihnachtsmann etwas gesundes zum Anlass der kommenden Feiertage schenken? Wir sind uns sicher, dass er diese CBD-Plätzchen lieben würde! Mit diesem Rezept können Sie vier Plätzchen, mit je 5mg CBD, herstellen.

Die Plätzchen sollten am besten sofort verzehrt werden. (Wenn Sie vorhaben, die Plätzchen aufzubewahren, legen Sie diese am besten in wiederverschließbare Beutel. Lagern Sie die Plätzchen außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.)

Viel Spaß und Frohe Weihnachten!

Hier geht es zum Rezept …


CBD Produkte von Nordicoil
6% Rabatt auf alle CBD Produkte mit dem Code: METALLER6 - ständig 3 für 2 Angebote!*

Weiterer Artikel zum Thema:
CBDonnerstag KW1/2020: Entspannung aus der Pipette – kann man den CBD-Marketing-Versprechen trauen?

Die Legalisierungsdebatte um Cannabis

CBDonnerstag KW52 / 2019: CBD, Cannabis und Hanf - ein Jahresrückblick
CBDonnerstag KW52 / 2019: CBD, Cannabis und Hanf – ein Jahresrückblick

Die Debatte um die Legalisierung von Hanfprodukten inklusive des berauschenden THCs hat neue Fahrt aufgenommen. Die Verfechter einer laxeren Drogen-Politik sehen ihre Stunde gekommen. Der neue starke SPD-Mann Kevin Kühnert hat auf dem SPD-Parteitag eine Lanze für die Legalisierung von Cannabis gebrochen. Und nicht nur er. Vertreter des „Deutschen Hanfverbandes“ waren vor Ort, um entsprechende Gespräche zu führen.

Doch wie es aussieht, sind manche der in Deutschland und Europa erhältlichen CBD-Produkte nicht mit dem CBD-Gehalt versehen, den sie angeblich haben. Einige enthielten sogar gar kein CBD. Stattdessen wurden die gesetzlichen Vorschriften zum erlaubten THC-Restgehalt umgangen. Bei Razzien in Hanfshops und nachfolgenden Laborprüfungen in München wurden entsprechende Produkte entdeckt.

Das schafft nicht gerade Vertrauen. Die Dosierungen in den frei verkäuflichen CBD-Produkten sind ohnehin eher für einen entspannten Lifestyle geeignet, als zur Behandlung von Erkrankungen und chronischen Schmerzen. Immerhin ist laut einer aktuellen Studie der „University of Columbia“ die Zahl der Cannabis-Konsumenten rückläufig – und das trotz der Legalisierung von CBD.

Ausgewertet wurden die Daten des „National Survey on Drug Use and Health“ (NSDUH) mit entsprechenden Angaben von 22.651 Personen. Angaben über den tatsächlichen Cannabiskonsum werden allerdings nicht unbedingt wahrheitsgemäß gemacht.

Video zu „Die rechtliche Lage und Akzeptanz bei CBD“ bei YOUTUBE ansehen:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Abonniere unseren Youtube-Channel unter: https://www.youtube.com/channel/UCk5GsKJESOPMAW2lRNhq64g/

Neue Drogenbeauftragte Daniela Ludwig

In Deutschland wurde gerade Daniela Ludwig zur neuen Drogenbeauftragten ernannt. Da die Dame der CDU angehört, ist eher nicht zu erwarten, dass sie für die Legalisierung von THC stimmen wird. Das sieht auch der „Deutsche Hanfverband“ so. Durch drogenpolitische Fachkompetenz glänzt die neue Drogenbeauftragte nämlich nicht. Ludwig ist Juristin, ihr Spezialgebiet war bisher die Verkehrspolitik. Das Thema Cannabis lag bisher nicht innerhalb ihres Horizonts.

Aus früheren Äußerungen ergibt sich jedoch, dass Ludwig Cannabis noch 2015 als Einstiegdroge ansah. Entsprechend kommentierte sie anno 2015 ein „Cannabis-Kontrollgesetz“ von den Grünen. Vermutlich wird auch Ludwig den konservativen Kurs der Bundesregierung in Sachen Cannabis-Legalisierung stützen. Eigene Cannabis-Erfahrungen hat Daniela Ludwig nicht.

Immerhin hat Ludwig seit ihrer Ernennung mehr Offenheit für eine etwas liberalere Cannabis-Politik gezeigt. Ob das einen echten Wandel anzeigt oder nur Augenwischerei ist, bleibt abzuwarten. Ludwig gab gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ an, sie wolle Schluss mit der konfrontativen Haltung machen und zum Dialog einladen. Das fehlende Expertenwissen will die neue Drogenbeauftragte über einen neu gegründeten Sachverständigenrat kompensieren. Außerdem hat sie sich bereits mit Mitgliedern des „Deutschen Hanfverbandes“ getroffen.

Ihre Unvoreingenommenheit spricht für Ludwig – auch wenn sich an der Drogenpolitik der Bundesregierung in naher Zukunft wohl nichts ändern wird. Immerhin: 2021 stehen Bundestagswahlen an. Bisher stehen alle Signale auf Schwarz-Grün – und das wird über kurz oder lang zumindest zu intensivierten Diskussionen über eine Legalisierung führen.

Immer mehr Studien zum Thema Cannabis

Aktuelle Studien zum Thema Cannabis oder CBD befassen sich mit dessen medizinischer Wirkung. Insbesondere in der Krebsbehandlung sollen Cannabismedikamente als Begleittherapie einen Durchbruch erbringen. Sie sollen die Lebensqualität steigern und die Überlebenszeit verlängern.

Eine Studie mit ca. 100 Probanden vom Londoner „King's College“ legt nahe, dass medizinische CBD-Präparate höher dosiert werden müssen als die frei verkäuflichen CBD-Produkte. Eine andere Studie der Universität Köln stellte fest, dass CBD bei schizophrenen Patienten genauso gut wirkt wie herkömmliche Antipsychotika. CBD hat aber nicht deren Nebenwirkungen.

Die angstlösende Wirkung von CBD ist zumindest in Tierversuchen ähnlich der von Valium. Problematisch ist jedoch, dass hohe CBD-Dosen den Stoffwechsel lahmlegen und Leber-Enzyme hemmen. Damit werden Wechselwirkungen durch andere Medikamente wahrscheinlicher. Während manche Patienten bereits mit niedrigen CBD-Dosen behandelt werden können, benötigen andere aber sehr hohe Dosen. Warum das so ist, konnte bisher nicht geklärt werden.

Da viele der derzeit gelisteten CBD-Studien keine Langzeitstudien mit menschlichen Probanden sind, sind sämtliche Studienergebnisse als vorläufig anzusehen. Hoch dosierte medizinische CBD-Präparate oder CBD-THC-Medikamente sind weiterhin nur auf Rezept erhältlich.

Video zum Artikel bei YOUTUBE ansehen::

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Abonniere unseren Youtube-Channel unter: https://www.youtube.com/channel/UCk5GsKJESOPMAW2lRNhq64g/

—————————————

Autorin: CBDoris


Wie hat Dir der Artikel auf metaller.de gefallen?

CBDonnerstag KW52 / 2019: CBD, Cannabis und Hanf – ein Jahresrückblick: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...
Scroll to Top