Nachdem „Mental Decay“ durchweg gute Kritiken erhielt, spielten die 5 Jungs um Vokalist Manu diverse Auftritte mit schon etablierten Bands wie „God Dethroned“, „Dismember“, „Disillusion“ aber auch mit hoffnungsvollen Newcomern wie „Dawn of Desease“ uvm.!

Auf „Nemesis MMIV“, die übrigens in kompletter Eigenregie entstand, wird dem Hörer melodischer Death Metal vom Feinsten geboten. Insgesamt befinden sich 11 Songs auf dem Scheibchen, wobei es sich bei den letzten Drei um neu aufgelegte Demosongs handelt.

In einer Gesamtspielzeit von knapp 66 Minuten ziehen sie alle Register und wirken konstant frisch und innovativ.

Besonders auffällig sind teilweise eingestreute Keyboard- und Clean Gesangseinlagen, die den Songs in Punkto Abwechslung und Wiedererkennungswert meiner Meinung nach sehr gut tun.

Trotz der Eigenständig ihrer Songs verleugnen sie dennoch nicht ihre Einflüsse, die ganz klar im alten und neueren Schwedentod liegen.

Und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass die Songs eher im Uptempobereich angesiedelt sind und teilweise nach „At the Gates“, „Hypocrisy oder „Amon Amarth“ klingen.

Die Qualität von „Nemesis MMIV“ ist für eine Eigenproduktion sehr gut. Abgerundet wird das Album durch ein zwar futuristisch anmutendes, dafür sehr professionell aussehendes CD Cover.

Fazit: Dafür, dass „Nemesis MMIV“ in kompletter Eigenarbeit gemacht wurde, kommt sie unglaublich professionell daher und weiss durch konsequente Härte, Abwechslung und tollen Melodien zu überzeugen.

Von den Jungs wird man definitiv noch hören!

Anspieltipps:

Lifeless

Cerebral Assassin

Nemesis