Die Antwort kommt aus Schweden und hört auf den Namen Cirkus. Diese Band legt jetzt mit „Let The Madness Begin“ ihr Debütalbum vor.

Über die Musik muss an dieser Stelle eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. Man versetze sich geistig einfach in die angegebene Zeit und bilde eine Schnittmenge aus allen erwähnten Bands und schon hat man den Sound des schwedischen Quartetts. Ein Vergleich mit diesen Heroen der Rockmusik mag fürs Erste höchst schmeichelhaft erscheinen. Allerdings ist dies auch wirklich alles, was die Mucke auf der Scheibe ausmacht. Es gibt absolut nichts Neues, Kreatives oder Innovatives zu hören.

Das ist insbesondere deshalb mehr als schade, wenn man die durchaus guten und professionellen Anlagen der Combo betrachtet. Eigentlich alles was im Zusammenhang mit dem Silberling steht, darf getrost als gut bezeichnet werden. Die handwerklichen Fähigkeiten der Instrumentalisten und des Sängers sind ebenso nicht von schlechten Eltern, wie die selbst gefertigte Produktion oder das komplette Umfeld der Band, vom Management, bis zur Pressearbeit.

So kann nach diesen wenigen Worten dieses Review eigentlich schon geschlossen werden. Die musikalische Marschrichtung ist klar und auch der Rest von „Let The Madness Begin“. So steht am Ende also ein durchschnittliches Rock Album, das allerdings wegen einer Tatsache noch eine Abwertung verdient: Zieht man von der ohnehin schon kurzen Spielzeit noch das Intro „Let The Madness Beginn“ und das mittlerweile mehr als ausgelutschte T-Rex Cover „Get It On“ ab bleibt nicht einmal mehr eine halbe Stunde an eigenem Material. Schade eigentlich! Denn so stehen am Ende nur magere zwei Punkte.