Alles initiiert haben soll laut Band-Biographie Byron Stroud, der in so illustren Bands wie Zimmer’s Hole, Tenet, Strapping Young Lad sowie Fear Factory (ge)spielt (hat). Sein „Dazutun“ sowie die Anwesenheit des Fear Factory-Shouters Burton C. Bell legen die Vermutung nahe, es handle sich bei den 2008 ins Leben gerufenen City Of Fire um einen Klon der bekannten Industrial Metal-Gruppe. Dies ist mitnichten der Fall, auch wenn man gewisse Parallelen nicht verschweigen sollte…

Vielmehr spielen Byron und seine vier Mannen einen Cocktail aus rockigeren Songs und sehr nach vorne gehenden Stücken der härteren Gangart. Der gemeinsame Nenner ist Melodie, die stets vorhanden ist. Der Sound wirkt um einiges wärmer und analoger als der von Fear Factory und dadurch um einiges lebendiger und menschlicher, wenn auch der Gesang beizeiten um Ecken brutaler erscheint als bei den Angstmachinisten. Was vielleicht daran liegen könnte, dass die Musik entsprechend weniger brutal ist.

Etwas verwundert hat mich das Instrumental-Stück „Emerald“, welches aufgrund des fehlenden Gesangs etwas unfertig erscheint und auch musikalisch wesentlich ruhiger ist als der Rest der Stücke auf dieser CD. Schön hingegen ist „Rain“, welches einen famosen Abschluss darstellt und den Phönix temporär zu stoppen vermag.

Wer etwas härtere Staind oder gar U2 mit einem variablen, teils animalischen Sänger mag, wird mit dieser Scheibe bestimmt nichts falsch machen.

Tracklist:

  • 01. Carve Your Name
  • 02. Gravity
  • 03. Rising
  • 04. A Memory
  • 05. Spirit Guide
  • 06. Coitus Interruptus
  • 07. Hanya
  • 08. Emerald
  • 09. Hollow Land
  • 10. Dark Tides
  • 11. Rain