Wertung: 7 von 10

Death Metal … No Fucking Trends!!! So wirbt das Ludwigshafener Quartett für sich, na dann mal los …

Compulsive SlaughterCOMPULSIVE SLAUGHTER spielen auf ihrem 2. Album eine Schnittmenge aus Death, Thrash und Grind, wobei Death im Fahrwasser der US Death Metal Szene den Hauptanteil hat. Dabei halten sich die 4 Knüppelakkrobaten allerdings keinesfalls and gängige Konventionen und benutzen z.B. auch Einflüsse aus dem Melodic Death Metal oder eher doomigeren Passagen a la Asphyx oder Obituary. Und grade diese Vielfalt macht „Compulsive Repulsive“ zu einem der besseren Alben des Death Metal Undergrounds.

Kurzes Maschienengewehr –Intro und bautz gibts was auf die Fresse. „Bunkerbuster“ nimmt schon zu Anfang wenig Gefangene und zeigt wo die Band hin will. Cooles Opener mit nem schönen Groove, coolem Drumming und nem Death Metal Fiepen. Erstklassig gespielt, also da kann man nicht meckern. Auch „Unleashed From Hell“ grooved unheimlich gut, tritt dabei allerdings etwas auf die Bremse und experimentiert ein wenig mit langsameren Teilen. Bei“Fire And Pain“ sind dann klar die Thrash-Einflüsse raushören. Der Song hätte mit anderem Gesang sogar auf einer Overkill Langrille Platz gefunden. Geht gut nach Vorne los, allerdings muss man auch am besagten Gesang Abstriche machen. Trotz der bereits gedoppelten Vocal hat man immer das Gefühl sie passen nicht so ganz zum Song. Mit „Doombringer“ kommt danach der Hit des Albums. Besonders die aus der Göteborg Szene stammende Hookline machen diesen Song zum Besten der Platte. Um zu beweisen das man Einheitsbrei nicht mag, gibts danach einen kleinen Ausflug in den Grind. Nicht nur weil der Song deutlich punkiger und reudiger daherkommt, sondern auch weil „Beerbong“ den Konsum von Crack, Pornos und Bier aus gewissen Druckbetankungsvorrichtungen empfielt. Auch bei „Madhouse“ und „Enter The Void“ wird das Gaspedal wieder durchgetreten, bevor mit „Obliteration Of Mankind“ ein düsterer, massiver Brecher auf den Hörer hereinbricht, der mich Stellenweise sogar an Nile erinnert. Zu guter letzte wird nochmal schön im Doom Death gewandelt und mit „Possessed By Evil Forces“ ein knapp 7-minütiges Groovemonster ausgepackt. Asphix lassen grüßen.

Ein sehr gutes Album, das beweist das der Death Metal in Deutschland nicht tot ist und auch durchaus im Underground sehr hohe Qualität hat. Ein bisschen mehr Eingängigkeit und vielleicht das ein oder andere Solo und das Quartet, bestehend aus Igor Mortis (dr.), Skully (b.), NihIliSt (g.) und NecroPhil (v.), wird sicherlich nochmal von sich hören machen.

Anspieltips für diese 7 Punkte Album sind neben dem Hit „Doombringer“, das schnelle „Bunkerbuster“ und das groovend-schwere „Obliteration Of Mankind“.

Tracklist:

1. Bunkerbuster
2. Unleashed From Hell
3. Fire And Pain
4. Doombringer
5. Beerbong
6. Madhouse
7. Enter The Void
8. Obliteration Of Mankind
9. Possessed By Evil Forces

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