Wertung: 8 von 10

Man, das ist mal schwer verdaulich! Auf der neuen Scheibe der Band Corrupted Melody, die den Namen „Inner I“ trägt ist ein wirklich schwer zu definierender Mix aus vielen, vielen Genres erzeugt worden, der so manchen mit dem Kopf schütteln lassen wird…


Das kann man allerdings zweideutig sehen, denn innovativ ist die Geschichte allemal. Corrupted Melody scheinen sich in den 13 Jahren ihrer gemeinsamen Kreationen darauf spezialisiert zu haben Vieles in Einem zu vereinen.

Es ist kaum zu bestimmen, ob hier der Death oder Black Metal, Gothic, oder sogar Metal mit weiblicher Opern-Stimme à la Nightwish das Geschehen dominiert. Tatsächlich kann man sogar oft progressive Anteile wahrnehmen, die ihr Übriges zu dem Wirrwarr beitragen. Insgesamt fiele mir nur ein passender Vergleich ein, und das wäre dann wohl Cradle Of Filth. Orientiert man sich danach muss man aber klar sagen, dass eine ähnliche Qualität leider nicht erreicht werden kann, was vermutlich an der Progressivität liegt.

Und das wiederum führt den Vergleich, der ja passend sein soll, ad absurdum, denn schließlich ist ja genau die ein Zeichen für den individuellen Stil der Slowaken. Darum darf auch eine abschließende Bewertung nicht aus Vergleichen resultieren. Die zehn Songs, mit einer stolzen Gesamtspieldauer von 61 Minuten und 58 Sekunden finde ich persönlich gut. Die Aufnahmen sind professionell und auch das Äußere, sprich Cover, kann sich sehen lassen und passt gut zur Spielweise der sieben Musiker. Insgesamt eine Investition, die ihre Euros wert ist, auch wenn Freunde der klaren oder eindeutig einzuordnenden Metalarten gewarnt seien müssen. Vier Gitarren!

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