OsnaMetal lud am 6. März zur Cover Night 2009 im Osnabrücker Bastard Club, auf der sich die Bands High Voltage, die, wie der Name eigentlich schon verrät, die australische Hard Rock Legende AC/DC covert und Eddie´s Revenge, eine überraschend authentische Iron Maiden – Coverband die Ehre gaben.


Als der Bastard Club seine Pforten öffnete und die ersten Fans ihre Plätze in der Halle einnahmen, dauerte es nicht mehr lange, bis High Voltage die Bühne betraten und Starkstrom- Rock in feinster AC/DC – Manier.

Während der Mann mit der Klampfe originalgetreu in Schuluniform über die Bühne hüpfte und seine Kollegen ein imposantes Set ablieferten, nahmen bereits die ersten Headbanger die vorderste Reihe ein und feierten, was das Zeug hielt.

Auch Frontsau Marcus konnte stimmlich überzeugen, wenngleich er mit der Stimme nicht ganz so hoch kam wie der 1980 verstorbene AC/DC – Sänger Bon Scott. Zum Ausgleich legte Angus Young – Double Berte, während mit „Bad Boy Boogie“ einer der vielen Klassiker gespielt wurde, einen zünftigen Strip hin, wie es sich für eine gute AC/DC-Show gehört. Nach einer knappen Stunde verabschiedete sich die Band, programmatisch mit dem Song, der ihren Namen trägt (oder umgekehrt): „High Voltage“.

Es folgten Eddie’s Revenge, die Tribute Band, die sich selbst der britischen NWOBHM Legende Iron Maiden gewidmet hat.

Als Intro nahmen sie gleich dem Original Iron Maiden’s „Doctor Doctor“, den das Original ja schließlich auch regelmäßig zum Einstimmen nutzt. Daraufhin wurden die Lichter abgedunkelt und es erklangen die Worte “Woe to you, oh Earth and Sea…”.

Jeder im Raum wusste Bescheid, welcher Song nun folgen wird und mit „The Number of the Beast“ gingen die Lichter wieder an und Eddie’s Revenge standen auf der Bühne. Von Beginn an wurden sie von einer frenetisch feiernden und gröhlenden ersten Reihe unterstützt, deren Begeisterung sich beim zweiten Stück, dem Klassiker 2 Minutes to Midnight, noch steigerte.

Nur mitsingen wollte niemand so wirklich, obwohl Fronter Markus des Öfteren versuchte, die Meute zu seinen Füßen zu animieren.

Erst bei „The Trooper“ vernahm man schließlich ein paar vereinzelte Stimmchen aus dem Publikum, während Markus ganz im Stile Bruce Dickinson’s mit einer Englandfahne über die Bühne wirbelte.

Bei „Revelations“, „Flight of Icarus“ und „Rime of the ancient Mariner“ wurde es dann wieder ein wenig leiser und der Eine oder Andere verließ die Halle. Erst als sich das Stück „Fear of the Dark“ ankündigte, füllte sich die Halle im Nu wieder und ein lauter und begeisterter Chor erscholl durch den Raum. Die vorderen Reihen flippten völlig aus und bangten und sangen mit scheinbar maximal möglicher Lautstärke.

Nun folgten noch „22 Acacia Avenue“ und „Wasted Years“, doch die Stimmung steigerte sich erst bei dem Maiden-Stück überhaupt: „Hallowed be thy Name“. Erst danach erschien zum Stück „Iron Maiden“ die etwa zwei Meter große Eddie-Puppe, die das Monstermaskottchen der Originalband repräsentiert und für deren Erscheinen Eddie’s Revenge bekannt sind.

Die anschließend gewährte Zugabe umfasste noch einige Stücke und wurde schließlich atmosphärisch passend mit „Run to the hills“ endgültig beendet.

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