Wertung: 6 von 10

Man mag zuerst an ein neues Emo-Album denken, wenn man das erste Mal den Titel „Transatlantic Suicide“ liest. Dabei wollen Crash Street Kids viel lieber mit Glam Rock aufwarten. Und das machen sie dann auch.


Der Silberling, der vom Inhalt her ziemlich retromäßig aufgezogen worden ist, enthält ganze elf Tracks, die immerhin bis zu sieben Minuten lang sind. An Quantität wurde also nicht gerade gespart. Jetzt muss es nur noch die Qualität beweisen. Und auch die ist recht ordentlich.

Klar, wer Überraschungen erwartet, der wird enttäuscht. Es ist eben tatsächlich Glam Rock, nicht mehr, nicht weniger. Das bedeutet, die Songs sind meist langsam und die Gitarren halten sich auch eher zurück. Dennoch hört man bald ein sicheres Konzept heraus, das immerhin eingehalten werden kann. Dass darunter die Individualität leidet, ist schade, aber nicht unerwartet.

Die Amerikaner Crash Street Kids halten fest an einem eingängigen Gespiele, dass vor allem die beeindrucken wird, die auf Konstanz setzen. Wer auf Steigerung und Abwechslung setzt, der dürfte enttäuscht werden. Nichts desto trotz sehe ich hier drei Gitarren für durchaus gerechtfertigt.

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