Wertung: 7 von 10

Nach zwei, nicht nur von uns positiv aufgenommen Eigenproduktionen (Demo 2006 / Revenge-EP von 2008) erscheint am 20.01.2012 das längst überfällige Debüt auf Albumlänge von Craving .


Aufgenommen wurde die selbst betitelte Scheibe in den Alpha Sound Studios in Dortmund und anschließen von Sebastian Levermann (Orden Ogan) gemixt und gemastert. Das Resultat kann sich durchaus sehen und hören lassen!

Musikalisch gibts räudigen Black Metal mit leichten Death- und Thrash-Einflüssen und jeder Menge keltisch angehauchter Melodien. Die abwechselnd deutschen, englischen und russischen Texte werden mal gekeift, mal gegrunzt, mal geflüstert und mal sogar klar gesungen. Dazu gesellen sich noch einige sehr feine Gitarrensoli, die dem Ganzen noch den letzten Schliff geben.

Einziges Manko ist jedoch, dass die Band, noch nicht zu wissen scheint, ob sie eher auf Atmosphäre setzen will, oder auf Hochgeschwindigkeits-Black Metal. Für ersteres gibt es zu viele Blastbeats, die viele Melodien einfach „kaputt knüppeln“, für letzteres gibt es noch nicht genug Geknüppel. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

Fazit: Black Metaller, für die Melodien kein Fremdwort sind werden an Craving genau so viel Spaß haben wie Freizeitwikinger, die keinen Bock mehr auf irgendwelche lächerlichen Humppa-Kapellen haben.

Tracklist:

  • 01. Lord Of The Flames
  • 02. By The Blowing Wind
  • 03. The Nameless (feat. Sole Genua)
  • 04. Леопард (Leopard)
  • 05. Песня о вещем олеге!
  • 06. Revenge
  • 07. в лес! (Into the forest)
  • 08. Ein Funken Abendrot (feat. Helge Stang)
  • 09. Wolfsherz
  • 10. Lug und Litanei (feat. Helge Stang & Sole Genua)

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