Wertung: 8 von 10

So, nun muss ich mal eines zugeben: Als ich endlich mit der Rezension zu dem Album „Coral Dreams“ von Crises angefangen habe war schon einige Zeit vergangen. Ich habe die CD einfach übersehen, was allerdings keineswegs heißen soll, dass sie unscheinbar auftritt.


Im Gegenteil. Das Zwölf-Track-Werk hat einige äußerst positive Seiten. Für Freunde des Melodischen kommt hier gleich der Fingerzeig auf diese Gruppe. Zwar wurden viele abwechslungsreiche Shouts eingebaut und auch kann man einige recht gehackte Passagen bescheinigen, doch insgesamt fällt die Aufmerksamkeit vermehrt auf die sehr stimmungsvoll gehaltenen Abschnitte, in denen die Melodie und Soli wichtiger sind, als Rhythmus und Brechstange.

Problematisch bleibt aber, dass bei einem solchen Albumtitel natürlich auch die Emotionen stimmen müssen. Für die, die viel Wert auf gute Laune legen und nichts mit Traurigkeit oder Verzweiflung anfangen können oder wollen, ist keine Empfehlung auszusprechen.

Allein von der Aufnahmequalität und dem äußeren Erscheinungsbild kann man aber wirklich nicht meckern. Die Musiker machen ihre Sache gut und verdienen darum auch eine halbwegs gute Bewertung, wobei mir doch ein wirklicher Party-Macher, ein richtiger Bringer, gefehlt hat. Vier Gitarren.

Track-List

  • Joan
  • Faker
  • The Chase
  • Stormy Weather
  • Horizon
  • Coral Dreams
  • Hopeless
  • Indifference
  • All Against Me
  • Fighting With Myself
  • When You Were Mine
  • The Blame

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