Wertung: 6 von 10

Die neue Scheibe von Damnation Defaced ist draußen und hört auf den Namen „Beyond The Pale“. Ich habe diese Scheibe mit Sicherheit öfter gehört als alle Review-Scheiben zuvor und bin mir trotzdem nicht schlüssig, was ich schreiben soll.


Ein anderer Schreiberling zückte das Resultat „Teilweise hörbar“, was auch meiner Meinung relativ gut entspricht. Die Tatsache, dass ich diese Scheibe so oft gehört habe, entspringt aus mehreren Ursachen. Zunächst einmal sind die Songs sehr viel weniger eingängig als auf den ersten beiden Demos. Das liegt an den komplexen Songstrukturen und den ausladenden Instrumentalteilen. Hier zeigen gerade die Gitarristen Lutz und Ulf, sowie Drummer Lucas, was sie können und erinnern schwer an Opeth und ähnliche Konsorten, machen aber auch zugleich die Songs sehr langatmig. Das verdaut sich schlecht mit dem matschigen Sound der Platte und dem Stil der Musik, der wohl zwischen Death, Doom und Progressive anzusiedeln ist. Dafür können aber wiederrum bei jedem neuen Durchlauf Details gefunden werden, was die Songs spannend macht. Ein Detail, was im Gegensatz zu „Resurection Stillborn – The Blackest Halo“ geändert wurde ist die Stimme von Sänger Philipp. War sie früher recht eindimensional, klingt sie heute in verschiedensten Klangfarben.

Von heiserem Schreien zu tiefem Growlen und thrash- artigen Attacken. Aus all diesen Gründen, ist die Platte nicht beim ersten und auch nicht bei den ersten fünf Durchläufen zu greifen. Als Anspielttipp könnte man aber trotzdem eher die ersten Songs der Scheibe, wie das starke „Despised Angel“ oder das ebenfalls exquisite „Saintanist“ vorschlagen, da die letzteren Stücke doch eher die schwächeren sind.

Fazit: Eine Scheibe mit langen Songs, die nicht sofort ins Ohr gehen, aber viele Entdeckungsmöglichkeiten offen lassen.

Trackliste:

  • 01. The Beast Must Die
  • 02. Despised Angel
  • 03. Saintanist
  • 04. Dawn
  • 05. Dead Emotion
  • 06. Serpent’s Seal
  • 07. Beyond The Pale
  • 08. Disgraced
  • 09. King Of Greed
  • 10. Dream Shifter
  • 11. They Sow The Wind And Reap The Storm

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