„Leaving Existence“ ist schneller Thrash Metal! Zumindest bis der Gesang einsetzt. Metalcoreähnliches Geschrei hätte ich nicht erwartet, und die schrägen Schreie im Refrain sind auch nicht wirklich mein Ding. Als nächstes Lied kommt auch schon das titelgebende „Demonic Art“. Der Song ist etwas langsamer als „Leaving Existence“, man merkt jedoch die Parallelen (ist ja auch die gleiche Band). Der Refrain wird zweistimmig gesungen, was auch etwas suboptimal ist, es hört sich auf gut Deutsch einfach schräg an.

Das letzte Drittel jedoch groovt verdammt, und das Solo ist auch allererste Sahne! „Absolution“ geht auch schnell ins Blut, der Refrain lässt meiner Meinung jedoch nach, die Keyboards nehmen einen Teil der Härte.

Das Solo ist jedoch auch wieder nicht von schlechten Eltern. „Execution“ beginnt mit sphärischen Keyboardklängen, die sich in eine singende Gitarre auflösen. Sehr atmosphärisch! Der Song geht dann langsam über in die typische härtere Gangart. Die nächsten Stücke folgen irgendwie haargenau diesem Schema, groovige Strophen, der Refrain knickt ab wegen dem schrägen Gesang, die Soli sind sehr gut. Einfach, gut, aber die Gefahr der Eintönigkeit macht sich breit.

Kaufempfehlung? Unbedingt vorher reinhören! Wo Thrash Metal draufsteht muss nicht immer der Thrash Metal drin sein, den man erwartet. Ganz grob gesagt: Die „Musik“ ist super, der Gesang ist gewöhnungsbedürftig. Aber wer ein Lied mag, mag mit großer Sicherheit ein Zweites oder Drittes auch. Anspieltipps: „Absolution“, „Demigod“. Solide 3,5 Punkte von mir.

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