Dawn of Disease spielen eine gelungene Mischung aus schwedischem und amerikanischem Death Metal. Bevor es jedoch richtig wild wird baut sich die Spannung durch das Intro mit zweistimmigen Gitarren auf und Alone With The Dead donnert durch die Boxen. Nahezu alle Songs fallen durch extrem brutales Riffing und brutal klingende Vocals von Tomasz auf. Simpel gehaltene Gitarrensoli und gelegentliche Tempowechsel sorgen durchaus für mehr Abwechslung als ich vermutet habe. Blast Speed und Doublebasseinlagen sorgen für diesen Effekt. Final Resurrection und der Rausschmeisser But Death Goes On werden im Liveset bestimmt besonders gut beim Publikum ankommen.

Im ersten Gehördurchlauf hat mich jedoch mehr Enter the Gates total umgehauen. Für mich auch beim zweiten Gehördurchlauf das beste Lied mit lauten aber auch leisen Höhepunkten.

Fazit: Dawn of Disease dürfen zur Recht stolz auf Ihr Zweitwerk sein. Dieses Album im Tour-Gepäck wird seine Zuhörer finden. Fans von Fleshcrawl und Lock up sollten auf jeden Fall Crypts of the Unrotten eine Chance geben.

Tracklist

  • 01. Descent Into Another World (Intro)
  • 02. Alone With The Dead
  • 03. Knife vs Flesh
  • 04. The Unrotten
  • 05. Skinless And Impaled
  • 06. Enter the Gates
  • 07. Calcined Bones
  • 08. Catacombs
  • 09. Final Resurrection
  • 10. Devouring Obscurity
  • 11. But Death Goes on