Wertung: 5 von 10

Die vier Jungs aus Ludwigsburg legen ganz passend zum Bandnamen beim Heraufziehen des Winters eine neue EP mit 23 Minuten Spielzeit vor.


Dawn of Winter gründete sich schon 1991 und hat seither neben zwei Alben zahlreiche Demos veröffentlicht. Die Besetzung ist klassisch mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Der Sound selbst ist trocken mit sparsamen Effekten und bewegt sich rund um das Midtempo.

Der Gesang von Gerrit P. Mutz ist meist klar gehalten – die wenigen etwas growiligeren Passagen verleihen der Musik etwas mehr Dunkelheit. Im Titelstück der Scheibe „The Skull of the Sorcerer“, das eine epische Länge von siebeneinhalb Minuten aufweist, zeigt die Band ihre gesamte musikalische Bandbreite, so dass jemand, der die Band noch nicht kennt, in dieses Stück hineinhören sollte.

Obwohl die Musik sicherlich gut gemacht ist und auch von der zwanzigjährigen Banderfahrung spricht, kann ich mich mit der Scheibe nicht so recht anfreunden. Es sind allzu klassische Doomriffs, die man schon allzu oft gehört hat und auch die klagenden Gitarrensoli klingen irgendwie einfach zu „normal“. Insgesamt kommt bei mir daher wenig Stimmung an und ich war vom Hören der CD schnell gelangweilt. Aber wie gesagt, die Scheibe ist gut gemacht und daher sicherlich Geschmackssache.

Tracklist

  • 1. Dagon’s Blood
  • 2. The Skull of the Sorcerer
  • 3. By the Blessing of Death
  • 4. In Servitude to Destiny

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