Wertung: 10 von 10

2012 ist das Jahr des Weltuntergangs, und passend dazu ist auch schon einiges an überdurchschnittlichem bis großartigem Death Metal erschienen. Burial Vault, Charon, Cannibal Corpse, Hour of Penance, um nur mal einige meiner Favoriten zu nennen, legten die Messlatte für dieses Jahr verdammt hoch.


Aber ums gleich vorweg zu nehmen: Sie alle müssen sich Deadborn’s neuem Mach(t)werk „Mayhem Maniac Machine“ geschlagen geben. Denn was die Jungs 5 Jahre nach ihrem schon großartigen Debüt „Stigma Eternal“ fabriziert haben, ist nicht nur die konsequente Weiterentwicklung ihres Stils, sondern einfach eine Demonstration, wie Technical Death Metal zu klingen hat.

Das Album zeigt auf ca. 35 Minuten (was auch schon der einzige, kleine Kritikpunkt wäre – die leider etwas geringe Spielzeit) mehr Energie und Ideen, als andere Bands auf mehreren Alben zusammen aufbringen. Die Qualität des Songwritings ist bei dem Quartett extrem hoch: Hier wechseln Geschwindigkeit und Brutalität im wahrsten Sinne des Wortes spielend mit technisch feinsten, groovigen oder treibenden Parts. Langeweile kommt definitiv nicht auf, und Zeit zum Luftholen bleibt nur kurz bei Breaks oder wenn die Band zwischendurch für einen Part einen Gang zurückschaltet, nur um dann wieder mit Sinn und Verstand loszuprügeln. Einzelne Songs als Beispiel herauszuholen ist nicht nötig, weil einfach in jedem Song viel steck und das Niveau konstant gehalten wird. Und am Stück macht die Scheibe eh am meisten Spass!

Im Vergleich zum Vorgänger ist „Mayhem Maniac Machine“ vielleicht einen Tick weniger eingängig, dafür aber etwas abwechslungsreicher, aber das mag auch im Auge des Betrachters liegen. Tatsache dagegen ist, dass die Platte alles in allem sogar stärker ist. Kamen und kommen einem bei Deadborn Namen wie Sinister, und (natürlich) Necrophagist in den Sinn, so muss man spätestens jetzt dabei sagen: Die Band kann jedem Vergleich standhalten, mehr noch, kommende Scheiben werden sich nun erstmal daran messen müssen!

Bis jetzt die Death Metal Scheibe des Jahres und Kaufverpflichtung für jeden Fan des Genres!

Tracklist:

  • 01. Premises Of Cryonics
  • 02. Profanatic Reanimation
  • 03. Bionic Abomination
  • 04. Insane Motor Cortex
  • 05. Replicants Device
  • 06. Slaves Of Megatron
  • 07. Reinvented Power Process
  • 08. Second Order Cybernetics
  • 09. Kraftwerk D

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