Bei beiden Alben war auch Buddy Lackey mit von der Partie. Heute nennt sich Lackey Devon Graves und hat mit seiner neuen Band Deadsoul Tribe bisher drei Platten veröffentlicht. „The Dead Word“ ist die vierte Platte von Deadsoul Tribe und so düster wie der Name der Platte klingt, klingt auch der Inhalt. Düster heißt in diesem Falle: Wenn man die Platte beim Autofahren hört und sie in einer guten Lautstärke laufen lässt, kann es passieren, dass einem der Bass den Rücken massiert. Dazu kommen ein paar tief gestimmte Gitarren, ein paar Technikspielereien und zwischen alledem singt Graves von Liebe, Leid, Trauer und Hoffnung.Am besten vergleichen lässt sich der Stil der Band wohl mit Tool, nur das Devon Graves eben dann doch kein zweiter Maynard James Keenan ist. Dennoch gibt die Band alles, um eine starke Atmosphäre zu erzeugen, was phasenweise auch richtig gut gelingt (als Beispiel: „To my beloved“) aber leider gelingt dies eben nicht immer. Wer Tool und ihre diversen Nebenprojekte mag wird auch mit Deadsoul Tribe einiges anfangen können und sich nicht schwer tun sich dieser Musik zu öffnen. Für Leute wie mich, die Graves eigentlich bisher nur aus seiner Zeit bei Psychotic Waltz kannten und von daher wohl auch viel zu hohe Erwartungen in Deadsoul Tribe gesteckt haben, bietet die Platte leider zu viel gewöhnungsbedürftiges als das ich sie als wirklich gut klassifizieren könnte. Also bleibt für mich hier nur zu sagen eine Platte mit einigen guten Ansätzen, die leider nicht ganz konsequent durch gesetzt werden und so reicht es dann leider nur für 3 Punkte.