Dabei handelt es sich hierbei zweifelsohne um ein großartiges Stück Metalcore und nicht, wie es heißt um ein Objekt „ohne jegliche Überraschungen“. Schon allein die Tatsache, dass ein so hervorragendes Coverbild vorliegt wertet meine Meinung schon vor dem ersten Hören auf. Und wie ich bereits erwähnt habe täuscht dieser positive Eindruck keineswegs. Hervorragend ausgearbeitete spielstarke Passagen, die viel Energie beinhalten und den geneigten Zuhörer dazu bringen könnten alle, bis auf die letzten Gehirnzellen wegzubangen. Besonders auffällig ist der Übergang von den sich wiederholenden und langen Gitarren- und Drumspielen. So wird von melodischen auf von Power, Aggression und Schnelligkeit geprägte Stellen umgestellt, ohne dass das Songkonzept in sich aufgelöst wird. Gute solistische Arbeiten kommen noch hinzu, sodass allein von der instrumentalen Seite her keine Wünsche offen bleiben.Und der Gesang lässt auch keinen Zweifel aufkommen: Ausgezeichnet! Mal wird gegrowlt, mal gescreamt und mal ist die Sache auch ganz clean. Meiner Meinung nach tritt das Ganze besonders im „Swansong“ (Track 3) positiv in Erscheinung.Zu einem ganz anderen Problem kommt man, wenn man Decon in eine Genre Schublade schieben will. Zwar besteht kein Zweifel, dass Metalcore zugrunde liegt, aber das ein oder andere wirkt mal Heavy und mal, vom Text her, Emo, was wiederum auf viel Abwechslung schließen lässt.Was hier vorliegt ist ein erfrischender Musikmix aus Bayern und ich kann nur sagen, dass ich mich nicht wundern würde, wenn die Jungs in Zukunft noch weitaus bekannter werden. Hohe Qualität und Professionalität will ich nicht in Frage stellen. 4,5 Gitarren sind angebracht und bald, da bin ich mir sicher, wird was kommen, das auch die fünf erreicht.