Wertung: 9 von 10

Alter was für ne Kelle! Emos, lauft um euer Leben, Metalcorler, verbrennt eure Gitarren. Götheborg ist wieder da und zwar mit dem alten Shit.


Lange nicht so erfreut über eine Newcomerband gewesen, wie am Tag der Erstdetonation der Demo von Defaced. Und das bei einer Demo! Der Sound stimmt aber, da lässt sich nicht meckern. Da hat Produzent, Mixer, Drummer und was nicht noch alles Lucas mal einiges richtig gemacht. Klar, an In Flames reicht es natürlich nicht ran, aber ich glaub, da wollen die Jungs auch gar nicht hin. Meine alten Ohren hören da viel mehr Bands wie At The Gates, Unanimated, Gates Of Ishtar und Dimension Zero raus. Kombiniert mit etwas Death Metal, einem Schuss Schwarzwurzelradau und immer mal wieder einer Schlagseite Finnland. Sehr schön jedenfalls was die fünf aus Celle da abgeliefert haben. Mit „Rest in Pieces“ steigt man schon mal rabiat in die kurzweiligen 22 Minuten ein. Erst ein paar Melodien und dann aufs Maul. Von vorne herein zeigt sich, dass die Jungs es drauf haben. Technisch ist hier einiges drin. Schnelle Blasts, fiese Gitarrenläufe und immer wieder coole Melodien. Melototer, was willst du mehr? Die Stimme von Frontschwein Phil klingt zwar weniger wie Tompa, aber passt sich gut in die Mucke ein. Einzig ein kleines bisschen mehr Eingängigkeit hätte ich mir gewünscht, aber was solls. Bevor ich hier noch mehr Lob hudele, verdammt, es sind 22 Minuten, gönnt euch den Scheiss doch selber. Ich habe fertig.Ach ne…einzige echte Kritik: Das Cover ist langweilig.

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