Wertung: 8 von 10

Was kommt dabei heraus wenn sich zwei kreative Köpfe wie Hansi Kürsch (Blind Guardian) und Jon Schaffer (Iced Earth) zusammentun um ein Album herauszubringen? Natürlich ein Output der Extraklasse im Stile der Bands der beiden Akteure.


Und was ist, wenn dies nun schon zum zweiten Mal geschieht? Dann kann es auf jeden Fall nur ein Gewinn für jeden Metalfan sein!

5 Jahre ist es mittlerweile her, dass Kürsch und Schaffer unter dem Namen Demons and Wizards ihre erste Platte zusammen aufgenommen haben. Fünf Jahre, in denen beide genug mit ihren eigenen Bands zu schaffen hatten. Doch nun haben sie es wieder geschafft, zusammen ein Album auf den Markt zu bringen.

Die Scheibe heißt „Touched by the Crimson King“ und bietet, wie nicht anders zu erwarten, Power Metal von absolut überragender Qualität. Die Songstrukturen sind simpler und der Sound roher als vielleicht erwartet und teilweise auch sehr akustikgitarren- lastig. Es erinnert stark an ältere Platten von „Blind Guardian“ und „Iced Earth“ ohne sich jedoch in irgendeiner Form zu wiederholen oder im Einheitsbrei zu versinken. Während Hansi Kürsch sich mit seiner unverwechselbaren Stimme um den Gesang kümmert, zeichnet sich Jon Schaffer natürlich für die Gitarrenfraktion verantwortlich. Die Drums wurden eingetrommelt von Bobby Jarzombek und den Bass bedient Rubin Drake. Zusätzlich wurden noch die Gitarrensoli vom Produzenten der Platte, Jim Morris, beigesteuert.

Das Ganze ergibt eine tolle Einheit, die rundum zu überzeugen weiß und sehr atmosphärisch rüberkommt. Die chorartigen Passagen fehlen natürlich genauso wenig wie die Kombination aus ruhigen und schnellen Parts, die ein Garant für ein abwechslungsreiches Album sind. Das einzige was mich ein wenig wundert, ist die Menge an Akustikparts, die doch sehr stark im Mittelblock der Scheibe vertreten sind. Trotz allem aber ist das Album doch weit mehr als nur ein netter Lückenfüller in der Wartezeit auf neue „Blind Guardian“ und „Iced Earth“ Platten.

Neben den neun Eigenkompositionen findet sich auch noch ein zehnter Track, der eine sehr coole Coverversion von „Led Zeppelins“ „Immigrant Song“ darstellt!

Fazit: Wer „Blind Guardian“ oder „Iced Earth“ mag, dem wird auch Demons and Wizards gefallen. Allen anderen sei diese Platte jedoch auch ans Herz gelegt!

Anspieltipps:

– Crimson King

– Down Where I Am

– Immigrant Song

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