Deny the Urge fühlen sich im technischen Death Metal zu Hause, was unschwer schon ab dem zweiten Track „Isolation“ erkennbar ist. Dabei gehen die Jungs so versiert an ihren Instrumenten vor, dass man es kaum glauben mag, dass es sich bei „Black Box Of Human Sorrow“ erst um das zweite Full-Length-Release handelt.

Thighte und punktgenaue Drums treffen auf spielfreudige Gitarren, die trotz des hohen Technikgrades immer genügend Zeit für schöne Melodien finden. Der Bass stützt aus dem Hintergrund das Gesamtkonstrukt und die Stimme von Henrik Osterloh ist über jeden Zweifel erhaben. Dieses gilt nicht nur für Härte und Beständigkeit, sondern vor allem deswegen, weil neben gerade erwähntem vor allem die Verständlichkeit der Lyrics perfekt vorhanden ist. Die Produktion ist glasklar und an den wichtigen Stellen genauso druckvoll, wie sie sein muss. Am besten gefällt mir der Sound der Snare und der Base, welchen ich selten als so angenehm empfunden habe.

Alles in allem in meinen Augen ein wichtiges Release, nicht nur für die Band, sondern auch für die Szene. Von mir gibt es eine absolute Kaufempfehlung, sofern man dem technischen Death Metal nicht abgeneigt ist. 4,5 Gitarren für „Black Box Of Human Sorrow“ von „Deny the Urge“. Starke Leistung!