Das lästige Übel: Bierschlangen auf einem Konzert

Der Beer Buddy – Letztens war ich endlich mal wieder auf einem Metallerkonzert. Und was soll ich sagen: Es war einfach geil! Laute handgemachte Musik, im Allgemeinen etwas schräg aussehende und einfach sympathische Leute um mich herum, gute Laune überall, Ausgelassenheit an jeder Ecke und dabei hatte ich noch ein leckeres Getränk in der Hand! Perfekt! Als ich mich so umsah, entdeckte ich – oh Wunder, oh Staune – überwiegend schwarz gekleidete Menschen mit Bier in der Pranke. Was soll ich sagen? Bier ist und bleibt einfach das beliebteste Getränk auf Konzerten und Festivals. Schließlich ist es auch eines der ältesten alkoholischen Getränke der Geschichte und erfreut sich in Bayern, und mittlerweile nicht nur hier, einer großen Tradition.

Eine zeitlang hatte man in unseren oberfränkischen Gefilden das Gefühl, es schieße an jeder Ecke eine neue Brauerei aus dem Boden. Dies ist zwar nun nicht mehr so, dafür gibt es aber immer wieder Spezialbiere, die extra zu einem bestimmten Zeitpunkt gebraut werden, wie etwa das überaus leckere „Schlappenbier“ zum Hofer Schlappentag, oder aber neue Kreationen, die beispielsweise durch die Zugabe von Früchten bzw. Fruchtkomponenten entstehen. Wer ein bisschen sucht, kann wirklich die interessantesten und kuriosesten Variationen finden. Ebenso etabliert hat sich das Selbstbraubier für zu Hause. Auch dabei kann man sich im Vornherein für spezielle Kompositionen entscheiden und im heimischen Wohnzimmer sein eigenes Bierchen brauen und sich vom Geschmack überraschen lassen. Dennoch bleibt der Klassiker, das ganz normale „Kühle Blonde“, dabei bestimmt nicht auf der Strecke!

Was nun aber leider immer wieder ärgerlich ist und nervt, sind auf manchen Veranstaltungen die Schlangen vor dem Bierstand und das damit verbundene vermeintlich unendlich lange Warten auf sein Bier. Tanzen und Singen macht nun einmal durstig und zusätzlich möchte man seine Zeit auf einem Konzert bestimmt nicht mit Anstehen am Getränkestand verbringen, sondern mit der Menge feiern und tanzen. Nun ist es so, dass sich die Veranstalter bestimmt einige Mühe geben, um dieses Problem zu minimieren. Das Grundproblem ist, dass es halt eine gewisse Zeit dauert, bis so ein Plastikbecher mit Bier voll ist, ohne dass dieser mehr aus Schaum als aus dem leckeren goldfarbenen Getränk besteht.

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Früher hieß es immer in den Gastwirtschaften, dass man für ein gut gezapftes Bier sieben Minuten benötige. Mittlerweile ist diese Ansicht jedoch überholt und man ist nun bei drei Minuten angelangt. Dennoch! Wenn man sich vor Augen führt, wie viele Besucher auf einem Konzert sind, die sich dann vielleicht ein, zwei, drei Bierchen einverleiben wollen und wie lange ein frisch gezapftes Bier an Zeit braucht, dann muss man sich nicht wundern, wenn manchmal kleinere oder auch größere Schlangen vor dem Bierstand entstehen. Dennoch ist und bleibt es ärgerlich, wenn man dann endlich das Ende der Schlange erreicht hat, sein Bierchen in den Händen hält, den ersten erlösenden Schluck nimmt und feststellt, dass das so lange ersehnte Getränk auch noch lauwarm ist und irgendwie abgestanden schmeckt. Klar, nur die Harten kommen in den Garten – trotzdem trinke ich mein Bier lieber frisch und kühl! Scheiß aufs Hartsein!

Beer Buddy: Die Bottoms Up Bierzapfanlage

Der Beer Buddy - Bottoms up a beer! oder ... Zapf dein Bier doch einfach von unten!

Der Beer Buddy: Bottoms up a beer! oder … Zapf dein Bier doch einfach von unten!

Beer Buddy – Bottoms Up von Jörg Blin – Bierzapfanlage ohne Strom für alle Handelsüblichen 5 Liter Fässer- Der Party Knaller aus die „Höhle der Löwen“ und Kickstarter inkl. Zubehör u. Becher

Eine Innovation verspricht, diesen Problemen Abhilfe zu schaffen und dabei auch noch irgendwie die Harry Potter – Gene in uns zu wecken: Es gibt neuerdings Zapfanlagen, die das Bier von unten wie von Zauberhand in ein Glas zapfen und das quasi in Sekundenschnelle. So kann man beispielsweise den „CounterTop Dispenser“ bei der Bottoms Up Beer Germany GmbH kaufen. Dabei handelt es sich um ein Zapfgerät, das mit den handelsüblichen Bierschläuchen und auch mit gebräuchlichen Durchlaufkühlern kombinierbar ist. Der Clou dieser Anlage ist, dass man ein spezielles Glas bzw. einen dazugehörigen Mehrwegbecher im Prinzip auf den „Zapfhahn“, der sich am Boden der Anlage befindet, stellt und das Bier wie durch Magie von unten in das Glas einfließt. Das sieht nicht nur spektakulär aus, sondern ist zudem ziemlich effizient! So kann dieses Gerät in einer Minute 15-25 perfekte Fassbiere zapfen, was natürlich abhängig ist von der Kühlung und dem Betriebsdruck. Noch dazu gibt es diese Zapfanlage, deren Gehäuse aus Edelstahl ist und eine Stromaufnahme von 230 Volt bzw. 20 Watt besitzt, als Auftisch- oder auch als Einbaugerät. Ist das nicht sensationell? Dieses Produkt stammt ursprünglich aus Amerika und wird dort in den verschiedenen Variationen bereits mit durchschlagendem Erfolg eingesetzt.

Wäre dies nicht auch etwas für Konzerte und Festivals in Deutschland? Man stelle sich nur vor, dass man beim Besuch einer solchen Veranstaltung viel schneller an ein kühles, wohlschmeckendes Bier kommt und dann einfach der Musik lauschen kann und sich die Band anschauen kann, für die man sein Ticket bezahlt hat – schließlich ist nicht jeder Rücken in einer Bierschlange so entzückend, dass man wohlwollend die lange Wartezeit in Kauf nimmt.

Der Beer Buddy: dieses Prinzip steckt dahinter!

Das beschriebene System gibt es nun mit dem „Beer Buddy“ auch für zu Hause. Und das ist auch gut so! Wenn ich da an meine letzte Gartenparty denke, wird es mir im Nachhinein schon ein bisschen anders, wenn ich an den betriebenen Aufwand denke. Das erste Problem, nachdem wir ein Bierfässchen für die Party besorgt hatten, war schon einmal, das Ding zu kühlen. Zum Glück gibt es in kleinen Dörfern Sportheime, die einem in einer solchen Situation aus der Not helfen und das Fässchen im sich dort befindlichen großen Kühlschrank zwischenlagern, bis die Party beginnt. Das zweite Problem ergibt sich, wenn der mitgelieferte Zapfhahn irgendwie nicht richtig passen will, das Bier beim Anstechen wild umherspritzt und anschließend das ganze Gebilde irgendwie nur Schaum von sich gibt und es Ewigkeiten dauert, bis das erste halbwegs ansehnliche Bier eingeschenkt ist.

Daraufhin stellte sich das dritte Problem ein: Das Bier wurde, weil wir kein extra Kühlgerät mitbeschafft hatten, so nach und nach immer wärmer, was dem Genuss wirklich einen Abbruch gab. Wie cool wäre es gewesen, wenn ich einfach den „Beer Buddy“ in den Garten gestellt hätte! Dieser hält zum einen das Bier bis zu acht Stunden kühl und kommt zudem dabei noch völlig ohne Strom aus. Ansonsten läuft der „Beer Buddy“ ganz nach dem System des „BottomsUp“-Prinzip, welches dafür sorgt, dass man mit dem passenden Zubehör das Bier einfach von unten in die Gläser zapft. Wie hätten meine Gäste gestaunt, wenn sie innerhalb kürzester Zeit auf spektakuläre Weise ein kühles Bier von mir gezapft in den Händen gehalten hätten.

Klar ist das Ganze nicht ganz billig, aber das Gerät ist mit jedem handelsüblichen 5 Liter-Fass bestückbar und die mitgelieferten CO2 Kartuschen sind nachbestellbar, sodass man hier tatsächlich eine Investition tätigt, die sich bestimmt lohnt und vor allem die Nerven schont. So kann man ganz schnell dem gemütlichen Teil der Party zuwenden und mit seinen Freunden anstoßen. Bottoms up a beer!

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Autor: Steffi K.


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