Hinter Totgehört steckt eigentlich noch viel mehr als ein YouTube-Kanal, denn Herausgeber Adrian betreibt außerdem unter totgehoert.blogspot.com eine Mischung aus Fanzine und Blog. Hier erwarten uns Live-Berichte und CD-Reviews, vor allem aus dem metallischen Untergrund kommen. Korrigiere, dem extrem metallischen Untergrund, denn hauptsächlich findet man hier Death, Grindcore und Black Metal. Hauptsächlich soll jenen Bands dieser Genres eine Plattform geboten werden, die bei anderen Medien zu kurz kommen.

Der Heavy Metal Youtuber und Blogger Totgehoert

Der Heavy Metal Youtuber und Blogger Totgehoert

Mit Death-/Metalcore und Modern Metal hat Totgehört eher weniger am Hut. Adrian wird bei seiner Redaktionsarbeit auch von Gastautoren, bzw. befreundeten Schreibern unterstützt. Wer also Bock hat, sich selbst mal am Schreiben von Konzertberichten, CD-Reviews etc. zu versuchen, klickt bei Totgehört auf „Mitmachen“ oder kontaktiert Adrian via Social Media, neue Schreiberlinge/Filmer/Fotografen sind herzlich willkommen.

Der YouTube-Kanal von Totgehört ist noch relativ jung, gerade 9 Monate alt ist das Intro-Video, in dem Adrian uns erklärt, was er hier machen möchte. Primär geht es auch hier darum, unbekanntere Bands zu unterstützen, ihre CD’s zu promoten oder Konzerte anzukündigen, damit sie ein breiteres Publikum erreichen. Alle 7 bis 10 Tage versucht Adrian, ein neues Video für uns rauszuhauen. Dass der blonde Vollblutmetaller dazu sogar den Weg von/zur Arbeit verwendet, ist zwar mal was anderes als die heimische Couch, wenn der Wind allerdings krachend durchs Mikro fährt, wünscht man sich als Zuseher, er wäre genau dort sitzen geblieben… Dafür muss inzwischen der Weblog ein wenig zurückstecken, zumal der Tag des ehemaligen powermetal.de-Redakteurs eben auch nur 24 Stunden hat.

Worum geht’s bei Totgehört?

In einem kürzlich erschienenen Video erläutert Totgehört, mit welchen Problemen Metal-YouTuber in Deutschland zu kämpfen haben, und dass es sehr schwierig ist, auf eine Abonnentenzahl wie der Parabelritter zu kommen (diese liegt im 6-stelligen Bereich). Seiner Meinung nach handelt es sich bei Metal auf YouTube immer noch um ein Nischenthema, außerdem haben wir, die Zuseher, sehr viele Möglichkeiten, selbst in eine CD reinzuören, ob sie uns gefällt oder nicht, ohne dass wir darüber ein 7-minütiges Video ansehen müssen/wollen. Das Video ist ein interessanter Denkanstoß und wirklich empfehlenswert, egal ob man YouTube-Konsument ist oder selbst plant, Metal auf YouTube zu präsentieren.
Ebenfalls ein gutes Nachdenkvideo ist „Metal vs. Geld – alles Kommerz oder was“. Hier geht es darum, ob man als Betreiber eines YouTube-Kanals, der auch gewisse Fixkosten hat, ein Patreon-Konto einrichten soll. Über diese Crowdfunding-Plattform gibt man den Zusehern die Möglichkeit, einen Blog/Channel etc. mit einem selbstbestimmten Geldbetrag unkompliziert zu unterstützen. Dass das erst ab einer gewissen Reichweite interessant ist, versteht sich von selbst. Und dass es nicht immer Kommerz sein muss, wenn man für seine Leistung ein wenig entlohnt werden möchte, ebenfalls.

Provokativ wirft Totgehört in einem Video in die Runde, ob die Metal-Szene nur noch aus Altmetall besteht. Um dem Namen „Totgehört“ alle Ehre zu machen, gibt es auch ein Video, in dem er uns die Top Ten der totgehörten Rock- und Metalsongs präsentiert.

Kooperations-Videos mit FilmElf sind ebenfalls immer ganz witzig, so machten die beiden kürzlich Limburg gemeinsam unsicher, und besuchten einen Punk-Schuppen. Konkret, das Kakadu im alten Kalkwerk. Auch die Franconian Metalparty wurde von beiden Herren mehrfach gemeinsam besucht und darüber berichtet. Falls ihr mehr über den FilmElf wissen wollt, so findet ihr bei uns ebenfalls eine kleine Präsentation seines YouTube-Kanals.

„Metal vs. Geld – alles Kommerz oder was“ bei YOUTUBE ansehen:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=gZw-XkMu-60

 

Wer mal so richtig Bock hat, sich reinzuziehen, welch uncharmante Kommentare bei YouTubern landen, der muss sich das „Unerhört“-Video ansehen. Adrian kommentiert am stillen Örtchen die kritischsten Kommentare seines Weblogs.

Livereviews von Konzerten gibt’s bei Totgehört nach wie vor gerne in schriftlicher Form, von ausgewählten Events gibt es aber auch ein Video, wie zum Beispiel zu der Tour von Kreator/Dimmu Borgir/Hatebreed/Bloodbath. Ein wenig mehr Bildmaterial hätte teilweise nicht geschadet, aber am Ende des Beitrags sieht man ohnehin, warum dem so ist, denn die Batterie von Adrians Kamera war leer …

Fazit:
Ein rundum informativer, gut gemachter Channel, der hoffentlich noch einige Abonnenten mehr findet, denn schließlich steckt eine Menge Herzblut darin, gratis für uns Videomaterial aufzunehmen und Blogartikel zu schreiben.

[atkp_product id=’54466′ template=’bestseller‘][/atkp_product]

—————————————

Autorin: Doris


Wie hat Dir der Artikel auf metaller.de gefallen?

Der Heavy Metal Youtuber und Blogger Totgehoert: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 1abgegebenen Stimmen.
Loading...