Wertung: 8 von 10

„I bin so schö, i bin so doll, i bin der Andon aus Dirol…“

Genau an solches Grauen denke ich, wenn ich die Begriffe Alpen und besonders Tirol höre. Ü-40 Frauen feiern in einer alten Hütte mitten in den Alpen eine Aprés Ski Party und schütten sich mit Jagatee um. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich nur dran denke.


Aber halt!

Abseits von alldem gibt es in Tirol eine Band, welche mit den oben genannten Punkten in keinster Weise übereinstimmt.

Desert Sin nennt sich diese, und die haben es Faustdick hinter den Ohren.

Denn jene Band hat sich dem Heavy Metal verschrieben und kann mit ihrem neuen Album „The Edge Of Horizon“ zumindest bei mir punkten.

Schon im ersten Song „Shadow Queen“ geht es haushoch her, jener Song ist eine wirkliche Mitsinghymne und wird live bestimmt die Zuschauerherzen erobern.

Die Riffs sind abwechslungsreich, das Schlagzeug schön druckvoll und die Stimme kräftig, wie man sie hören will.

Einflüsse aus dem Bereich des Power Metal sind auch ganz klar zu hören, da Keyboarder Roman mal ganz gerne ein paar Finger auf die Tasten seines Instrumentes legt und somit alles ein wenig abrundet.

Die nachfolgenden Songs sind auch nicht von schlechten Eltern, alles sitzt genau an der richtigen Stelle, die Produktion ist absolut sauber und die Jungs verstehen ihr Handwerk.

Auf jeden Fall eine lohnenswerte Platte.

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