▪ 2 Lolas für „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin: Filmpreis in Silber, Bestes Drehbuch
▪ 2 Lolas für „Beuys“ von Andres Veiel: Bester Dokumentarfilm, Bester Schnitt
▪ 68. Deutscher Filmpreis heute Abend im Palais am Funkturm in Berlin

Bei der Verleihung des 68. Deutschen Filmpreises in Berlin wurden am heutigen Abend die filmstiftungsgeförderten Produktionen „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin und „Beuys“ von Andres Veiel mit insgesamt 4 Lolas ausgezeichnet. Der Filmpreis in Silber, zweiter Hauptpreis des Abends und dotiert mit 425.000 Euro, wurde von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Akademie-Präsidentin Iris Berben überreicht und ging an Golden Globe-Gewinner „Aus dem Nichts“. Auch der Preis für das Beste Drehbuch ging an „Aus dem Nichts“: Fatih Akin und Hark Bohm nahmen ihn entgegen. „Beuys“ erhielt den Filmpreis in Gold als Bester Dokumentarfilm (200.000 Euro) und wurde für den Besten Schnitt ausgezeichnet.

In geheimer Wahl waren die Preisträger zuvor durch die über 1.900 Mitglieder der Deutschen Filmakademie ermittelt worden.

„Wunderbare Würdigung für die filmstiftungsgeförderten Filme: ‚Aus dem Nichts‘ und ‚Beuys‘ haben der Verleihung heute Abend zwei Glanzpunkte beschert, verdiente Lolas für zwei Filme, die das vergangene Filmjahr in besonderer Weise geprägt haben. Herzlichen Glückwunsch an die beiden Filmteams, an Fatih Akin und die Produzentin Nurhan Sekerci, Thomas Kufus und Andres Veiel“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Gratulation auch an Moderator Edin Hasanovic, Regisseurin Sherry Horman und die Akademie für einen temporeichen, unterhaltsamen und emotionalen Abend.“

Die Lolas für filmstiftungsgeförderte Produktionen:

„Aus dem Nichts“ von Fatih Akin:
Lola in Silber für Bester Spielfilm, Lola für Bestes Drehbuch (Fatih Akin, Hark Bohm). Produktion: bombero international.

„Beuys“ von Andres Veiel:
Lola in Gold für Bester Dokumentarfilm, Lola für Bester Schnitt (Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer). Produktion: zero one film, Terz Film.

Mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film wurde der Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor Hark Bohm ausgezeichnet. Er schrieb auch am Drehbuch von „Aus dem Nichts“ mit. Regisseur Fatih Akin hielt eine mitreißende und bewegende Laudatio auf Hark Bohm, seinen „Leuchtturm“, von dem er viel gelernt habe.

Erstmals präsentierte Filmakademie-Präsidentin Iris Berben die neuen Botschafter des Filmpreises. Emilia Schüle, Kostja Ullmann und Jannis Niewöhner sollen jüngere Zielgruppen für deutsches Kino begeistern.

Der Deutsche Filmpreis, die wichtigste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film, ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von knapp drei Mio. Euro der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA Produktion. Das Erste überträgt die Veranstaltung im Berliner Palais am Funkturm.

Weitere Infos unter www.deutscher-filmpreis.de

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Pressemitteilung: Film- und Medienstiftung NRW GmbH


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