Campus to Hell war das Motto des 2. Devil Side Festivals welches in diesem Jahr auf dem Campus der Uni Essen stattfand. 6000 Besucher genossen in friedlicher Gemeinschaft das abwechslungsreiche Line Up auf 2 Bühnen.


Überrascht von der guten Parkplatzsituation direkt an der Uni waren wir auch schon in wenigen Minuten vom kostenfreien Parkhaus auf dem Festivalgelände.

Bereits um 10:00 Uhr am Sonntagmorgen gaben sich die V8 Wankers die Ehre. Kein wunder dass viele Metalheads zu so früher Stunde noch nicht die nötige Überwindung fanden aufzustehen. 2 Stunden länger schlafen bedeutet für das Devil Side Open Air allerdings gleich 5 Bands zu verpassen: Die Black Spiders aus Großbritanien, Failed Perfection – welche für Throwdown eingesprungen sind-, The Haunted aus Schweden und die Münsterländer Neara hatten jeweils nur 25 Minuten Spielzeit. Dank der guten Organisation war der geplante fliegende Wechsel zwischen den Bands auf den 2 Bühnen kein Problem.

Pünktlich um 12:10 Uhr heizten uns Sonic Syndicate mächtig ein. Als der letzte Ton ihrer Melodic-Deathmetal-Mischung verhallte begannen Devil Driver auf der gegenüber liegenden Bühne. Mr. Irish Bastard, welche direkt im Anschluss an die Hardcore Band Smoke Blow spielten, wussten wie man das Publikum begeistert. Trotz brennender Mittagshitze zeigte das Publikum hohen körperlichen Einsatz.

Auf den Irish Folk folgte Alternative Metal von Emil Bulls und nachdem Mad Sin aus Berlin sich verabschiedet hatten kamen alle Hardcore-Fans bei Agnostic Front, Snapcase und Fear Factory auf Ihre Kosten. Für alle anderen war das eine wohlverdiente und dringend nötige Pause. Doch mit Zebrahead aus Kalifornien gab es ab 17:25 Uhr wieder ordentlich Abwechslung.

Overkill schrien sich die Seele aus dem Leib, so das man sich anschließend vorkam als hätte man Watte in den Ohren. Danko Jones war schlicht und ergreifend der Hammer, ich bin wohl nicht die einzige die sich darüber geärgert hat das er die Hälfte der Zeit dazu nutze zu reden anstatt zu singen.

Bevor die von vielen lang erwarteten Viking Mmetaller, Amon Amarth, aus Schweden die Bühne betraten, rockten New Model Army das Festival. Die Zeit in der die New Yorker, Sick Of It All spielten nutzen viele als Getränkepause um fit für Airbourne zu sein. Man konnte nicht anders als mitzumachen. Bei Airbourne blieb kein Fuß still stehen. Kein Stimmband geschont. Eine Band die keine Enttäuschung zulässt.

Mal abgesehen von den überteuerten Preisen an Essens- und Getränkeständen – eine kleine Pommes für 3 €? Ein 4 € Döner von dem man Abends noch Bauchschmerzen hat?- und davon das man keine Möglichkeit hatte sich nach dem Dixibesuch mal die Hände zu waschen war es alles in allem ein gutes Festival. Organisatorisch einwandfrei gelöst, ein Line Up das für 49 € absolut zufriedenstellend ist, viele Sitzmöglichkeiten, viel Schatten.

Ich bin gespannt auf das 3. Devil Side Open Air.

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