Während der Arbeit an der neuen EP „A Picture Of Misery“ hat Gitarrist und Sänger Gonzo die Band verlassen. Aber statt aufzugeben, haben die Jungs kurzerhand ihren Bassisten Daniel Nicke zum Fronter ernannt und sich für Bass und Gitarre zwei neue Mitglieder gesucht. Während Gonzos Gesang sehr an Bay-Area Thrash erinnerte, klingt Daniel mehr nach Death Metal, was der EP einen Hauch Melodic Death Metal verleiht.

Die fünf Songs legen ein hohes Tempo vor und laden zum Headbangen ein. Der Sound ist knackig und die Jungs beherrschen ihre Instrumente sehr gut. Ein paar Stellen schaffen es sogar, sich ins Gehirn einzubrennen und zu echten Ohrwürmern zu werden, wie zum Beispiel der Refrain von „Trapdoor“. Die drei letzten Lieder sind ganz klar die besten der CD, vor allem „Trapdoor“ und „Sweet Vengeance“ sind empfehlenswert. Alles in allem bietet „A Picture Of Misery“ eine ordentliche Portion Thrash, gepaart mit einer Prise Todesmetall. Einziger großer Wermutstropfen ist die kurze Spielzeit von nur 20 Minuten.

Trackliste:

  • 01. A Picture Of Misery
  • 02. Last King Standing
  • 03. Trapdoor
  • 04. Sweet Vengeance
  • 05. Dream.Kill.Repeat