Devin Townsend – Strapping Young Lad und The Devin Townsend Band

Devin Garrett Townsend (* 5. Mai 1972 in New Westminster, British Columbia) ist ein kanadischer Musiker und Plattenproduzent. Von 1994 bis 2007 war er der Gründer, Songwriter, Sänger und Gitarrist der Extremmetal Band Strapping Young Lad. Er hatte eine umfangreiche Karriere als Solokünstler, in der seine Arbeit normalerweise eher auf einen progressiven Metal- Stil abzielt .

Devin Townsend

Nach Auftritten in einer Reihe von Metalbands in der High School wurde Townsend 1993 von einem Plattenlabel entdeckt und gebeten, auf Steve Vais Album Sex & Religion einen Lead-Gesang zu spielen. Nach den Aufnahmen und Tourneen mit Vai war Townsend entmutigt von dem, was er in der Musikbranche fand und ließ seinen Zorn auf ein Soloalbum fallen, das unter dem Pseudonym Strapping Young Lad veröffentlicht wurde. Er stellte bald eine Band unter den Namen Strapping Young Lad zusammen und veröffentlichte die hochgelobte City. Seitdem hat er drei weitere Studioalben mit Strapping Young Lad veröffentlicht und Solomaterial von seinem eigenen unabhängigen Plattenlabel HevyDevy Records. Townsends Soloalben, eine abwechslungsreiche Mischung aus Hardrock und Progressive Metal, bieten eine abwechslungsreiche Besetzung von Begleitmusikern. 2002 gründete er die Devin Townsend Band, eine engagierte Besetzung, die zwei seiner Solo-Veröffentlichungen aufnahm.

2007 löste Townsend sowohl Strapping Young Lad als auch The Devin Townsend Band auf und machte eine Pause, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Nach einer zweijährigen Pause begann er mit der Arbeit an einer Serie mit vier Alben namens The Devin Townsend Project, wobei jedes Album in einem anderen Stil geschrieben wurde. Die ersten beiden Einträge der Reihe, Ki und Addicted, wurden 2009 veröffentlicht. Townsend plante 2010 Tourneen durch Australien und Nordamerika, um die Alben zu präsentieren und veröffentlichte die nächsten beiden, Deconstruction und Ghost, 2011.

Der für Townsend typische Produktionsstil mit einer stark mehrspurigen Klangwand wurde mit den Stilen von Phil Spector und Frank Zappa verglichen. Sein vielseitiger Gesangsbereich reicht vom Schreien bis zum Operngesang und sein Songwriting ist ähnlich vielfältig. Townsends Musikstil ist im Metal verwurzelt und seine Alben sind geschrieben, um verschiedene Aspekte seiner Persönlichkeit auszudrücken.


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Persönliches Leben von Devin Townsend

Townsend ist mit Tracy Turner verheiratet, seiner Freundin, seit er 19 Jahre alt ist. Am 4. Oktober 2006 brachte sie ihren ersten Sohn, Reyner Liam Johnstan Townsend, zur Welt.

In einem Interview im Dezember 2011 gab Townsend an, dass er aus ethischen Gründen seit fast zwanzig Jahren Vegetarier ist. Er ist jedoch kein Aktivist.

Townsend hat in Interviews offenbart, dass er an Depressionen leidet. Bei ihm wurde um 1998 eine bipolare Störung diagnostiziert, ein Zustand, der sich zu dieser Zeit unwissentlich durch seinen Alkohol- und Drogenkonsum verschlimmerte. Seit 2007 ist er nüchtern und frei von antipsychotischen Medikamenten.

Devin Townsend – Ziltoid the Omniscient

Denn genau um ihn geht ́s auf dieser Metalscheibe, die nicht vor Blastbeatattacken und agressivem Gesang zurückschreckt. Hinter allem steckt Mastermind Devin Townsend, der dem geneigten Hörer ein, wie im Beipackzettel angekündigt, „Genre-Grenzen mit voller Absicht“ überschreitendes und „Stilrichtungen kunterbunt durcheinander“ würfelndes Album vor die Füße schmeißt.

Dort sollte sie aber nicht sehr lange liegen bleiben, denn was der Strapping Young Lad-Gittarist hier vorlegt ist alles andere als schlechte Kost. Völlig abgedreht vermischt er hier auf einer progressiven Schiene, alles, was seine bisherige Karriere hergibt. Und das komplett ohne fremde Unterstützung. Alle Gesangsspuren, Instrumente und selbst die Programmierung des Drumcomputer sind von Townsend selbst. Abwechslung wird hier geboten. Dennoch sollte der geneigte Käufer dieses Meisterwerks eines überspannten Gehirnes erst einmal antesten. Mir jedenfalls gefällt diese Platte sehr gut.

Als Zusatzinfo kann ich noch mitteilen, das „Ziltoid“ demnächst auch Musikvideostar werden soll, geht es nach dem Willen des Meisters. Man darf gespannt sein.


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Devin Townsend Band – The Synchestra

„Ich brauche Zeit des Lichtes, um auch das Dunkel aufnehmen zu können und umgekehrt. The Devin Townsend Band ist deshalb so etwas wie die Antithese zu „Strapping Young Lad“. Synchestra hätte ich ohne „Alien“ nicht schreiben können.“, so Devin. Dieses Album ist Townsends Erholungsphase nach „Alien“. Diese letzte „SYL“ Platte sollte einen Teil HeavyDevys Emotionen ausloten.

Ganz anders „Synchestra“, bei welcher die Musik einfach fließen gelassen wurde. „Die Idee dahinter war, es quasi aus sich selbst heraus entstehen zu lassen. Synchestra steht für einen Neuanfang. Hier geht es um die Suche nach Menschlichkeit als Gegengewicht zum Unmenschlichen.“

Die Musik ist irgendwie typisch für ein Townsend-Album: Man weiss nie, was einen erwartet. Neben interessanten Ausbrüchen in genrefremde Gefilde (zB. Vampolka oder die Country Passage in „Triumph“) hat man es eigentlich mit wunderschöner Popmusik zu tun, wären da nicht die fetten Gitarrenwände, die strahligen Keyboards und die hämmernde DoubleBass.

Mehr als zuvor setzt Townsend auf fröhliche Melodien und lässt dabei seine wüste Seite ein wenig in den Schatten treten. „Ich möchte den Leuten etwas geben, das sie frohgemut stimmt. Sie legen ein Album auf, bei dem sie nicht einfach nur von irgend einem Typen angebrüllt werden. Bei mir jedenfalls wirkt es: Hatte ich mal einen schlechten Tag, höre ich Synchestra und im Handumdrehen bin ich wieder besser drauf.“, so der Madman des Metal.

Der kurze Akkustik-Opener „Let it roll“ geht quasi nahtlos in das zuerst wunderschöne „Hypergeek“ über, welches zum Ende hin explodiert und eine erstes Highlight einläutet. „Triumph“ mit Gast- und Göttergitarrero „Steve Vai“ an Board, welcher vor langer Zeit Devins Karriere mit ihrem gemeinsamen Album „Sex & Religion“ unterstützte. Nun bekommt er hier Gelegenheit zu zeigen, warum er als Gitarrenhexer bekannt wurde. Der Babysong wirkt fast abstrakt im Repertoire Townsends, doch ist dieser Song unglaublich intensiv, wenn er sich einem erst einmal geöffnet hat.
Mit „Vampolka“ und „Vampira“ dann ein fröhlich, abgefahrenes Double, welches durch Eingängigkeit besticht und schon beim ersten Hören Spaß macht.

Damit sind wir aber gerade einmal bei der Hälfte des Albums angelangt. Im weiteren erwarten den Hörer wunderschöne Balladen, spacige Sphärenklänge und hyperaktive Pop Metal Stücke, die mehr als eine unerwartete Kehrtwendung mit sich bringen.

Devin über sein Werk: „Kurz und gut: Diesmal wollte ich niemanden meinem eigenen emotionalen Druck aussetzten.“
„Synchestra“ erscheint als Regular Edition im Jewel Case sowie als Special Edition im Digipak, mit erweitertem 16- Seiten Booklet und Bonus-DVD. Darauf: ein 57 Minuten langer Live-im-Studio-Gig der Devin Townsend Band.
Fazit: Vielleicht hat Herr Townsend es einfach mehr als jeder andere drauf, wunderschöne Popsongs zu komponieren, um sie dann in ein metallisches Gewand zu stecken, welches jedem Schwermetaller das Herz höher schlagen lassen sollte.

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Autor: ArchiVader


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