Ebenso wie der ungewohnt erscheinende Albumtitel sorgen auch die Liedtitel für Zungenbrecher. Musikalisch, wie bereits gesagt, schwimmt man in den dunkleren Gefilden. „Ghamäl Sonahven“ ist ein schöner Opener, Chöre, Dudelsäcke, ruhig und irgendwie gewaltig. Danach geht es aber direkt weiter zu „Kregan“, drei Minuten schwarzmetallische Langeweile. So zieht es sich durch das komplette Album: Während die folkigen Passagen und Lieder frisch und einfach nur gut aus den Boxen klingen, verfällt man bei den Black Metal Passagen in Langeweile. So durchzieht nicht ein einziger Spannungsbogen das Album, sondern es wird erst Spannung aufgebaut, bevor sie in Langeweile ertränkt und „kaputtgeblastet“ wird. Diamond Eyed Princess sollten sich endgültig für einen der beiden Stile entscheiden, weil die Sachen, die sie gut machen, machen sie wirklich gut. Anspieltipp ist von mir „Svarn Lak Dral“, das in meinen Augen beste Stück des Albums.

Wer sich dieses Album zulegen möchte, sollte vorher lieber einmal reinhören. Denn während ich für manche Passagen gerne 4 Punkte geben würde, zwingen mich die langweiligen Abschnitte zu einer Abwertung.

Trackliste:

  • 01. Ghamäl Sonahven
  • 02. Kregan
  • 03. Tüm Fornorhvok
  • 04. Korgueläal
  • 05. Svarn Lak Dral
  • 06. Tüm Dralver Flöna
  • 07. Klön
  • 08. Drytorr I
  • 09. Drytorr II