Ein gutes Argument sich davor zu drücken durch Menschenmassen auf der MaiWoche zu drängeln lautet “Arbeit geht vor“. Natürlich wissen meine Freunde, dass ich für das trueste, beste, moralisch vorbildlichste und undergroundigtes Online Metal Magazin schreibe. Ich war schon wirklich lange nicht mehr im Hyde Park. So nahm ich die Gelegenheit gerne wahr, mir Die Apokalyptischen Reiter bei ihrem Handwerk anzusehen.


So gegen 20 Uhr winkt mich der Veranstalter durch den Einlass. Die erste Vorband Malrun habe ich verpasst. Von meinem Kollegen habe ich erfahren, dass der sehr corelastige Sound in der Schnittmenge von Heaven Shall Burn und Walls Of Jericho keine euphorischen Reaktion aus dem noch ziemlich leeren Hyde Park ernten konnte.

Als zweite Band treten Kontrust auf. Diese flippig hüpfenden Österreicher nervten mit Ihrem Cross Over Sound. Während der Jodel Grunts musste ich mal kurz vor die Tür. Sorry OsnaMetal! Was nicht geht – geht nicht! Das Publikum nimmt die Band mehr oder weniger zu Kenntnis. Bei einigen Stücken macht es mit. Andere Stücke werden ignoriert. Stimmung geht auch anders.

Das warten hat um 21 Uhr ein Ende. Reitermania!!! Die Bühne ist mit Nebel eingehüllt. Die Apokalyptischen Reiter starten ihr Set mit vom Ende der Welt. Es ist voll vor der Bühne geworden. Dr. Pest schaukelt sich durch 22 Jahre Greatest of the best Songs. Der Fuchs ist so was von entzückt von den Fans, dass er die Fahne schwenkt. Mit Begeisterung darf sich ein Fan von Dr. Pest auspeitschen lassen während ein anderer weiblicher (und deutlich attraktiverer Fan) in den Genuss kommt, mit dem Schlauboot durch die Crowd Waves zu steuern. Viele richtig alte Lieder kommen nicht zum Zuge. Die beiden ersten Alben sind beispielsweise nur mit zwei Songs vertreten. Hauptsächlich werden Stücke von “Riders of the Storm” und “All you need is love” gespielt. Aber daran haben die Reiter auch gedacht. Jeder Besucher hat gratis das erste Demo “Firestorm” erhalten, so dass diese auch die Möglichkeit hatten den Saal zu verlassen, um im Auto das Demo einzulegen und alten Zeiten nachzuweinen. Überwiegend wird die Band von ihren treuen Anhängern abgefeiert. Die Stimmung ist permanent gut und die Show hat keine Durchhänger. Nach gut 90 Minuten verabschiedet sich die Band von der Bühne und feiert mit den Reitermaniacs bis zum Morgengrauen.

Setlist Die Apokalyptischen Reiter:

  • 01. Intro Charlie´s Speech
  • 02. … vom Ende der Welt
  • 03. Wahnsinn
  • 04. Unter der Asche
  • 05. Riders of the storm
  • 06. Es wird schlimmer
  • 07. Revolution
  • 08. Der Adler
  • 09. Wir reiten
  • 10. Die Boten
  • 11. Die Schönheit der Sklaverei
  • 12. Vier Reiter stehen bereit
  • 13. The fire
  • 14. Nach der Ebbe
  • 15. Komm
  • 16. Iron Fist
  • 17. Seemann
  • 18. Reitermania

Zugabenblock

  • 19. Das Paradies
  • 20. Elfriede
  • 21. Roll my Heart
  • 22. Die Sonne scheint

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