Die deutsche Handball Bundesliga und die Handball EM 2020

Handball zählt zu den beliebtesten Sportarten in Deutschland, und auch in anderen Staaten Europas hat es zahlreiche Anhänger. Alle zwei Jahre findet eine Weltmeisterschaft im Handball statt, in den Jahren dazwischen wird eine Europameisterschaft ausgetragen – wie vom 9. bis zum 26. Januar 2020 in Norwegen, Schweden und Österreich.

Die Handball-Regeln in aller Kürze

Handball Bundesliga und die Handball EM 2020
Handball Bundesliga und die Handball EM 2020
Handball wird auf einem Feld gespielt, das 40 Meter lang und 20 Meter breit ist. An jeder kurzen Seite dieses Rechtecks befindet sich ein Tor mit drei Metern Breite und zwei Metern Höhe. Davor ist der Torraum markiert, der einen Abstand von sechs Metern zum Tor hat. Diesen Bereich dürfen die Feldspieler nicht betreten. Von jeder Mannschaft stehen sechs Feldspieler auf dem Platz, dazu kommt jeweils ein Torwart. Während des Spiels können die Trainer ihre Spieler nach Belieben austauschen. Allerdings müssen Wechsel an der Auswechsellinie stattfinden, die sich in etwa auf Höhe der Mittellinie befindet. Es ist auch erlaubt, den Torwart durch einen siebten Feldspieler zu ersetzen. Dadurch kann sich die angreifende Mannschaft einen zahlenmäßigen Vorteil verschaffen, wenn sie beispielsweise kurz vor Spielende einen knappen Rückstand aufholen muss. Dabei läuft sie aber natürlich Gefahr, bei einem Ballverlust einen Treffer ins leere Tor zu kassieren.

Ein Handballspiel dauert zwei Mal 30 Minuten, wobei zwischen den Halbzeiten eine Pause von zehn Minuten eingelegt wird. Die Mannschaft, die innerhalb dieser Zeit die meisten Tore geworfen hat, gewinnt die Partie. Ein Feldspieler darf mit dem Ball maximal drei Schritte machen, bevor er dribbelt, aufs Tor wirft oder passt. Zudem darf er den Ball nur maximal drei Sekunden in der Hand halten und muss dann einen Pass oder einen Wurf durchführen. Verstößt er gegen diese Vorgaben, dann erhält die gegnerische Mannschaft einen Freiwurf und damit den Ballbesitz. Verschiedene Vergehen, wie etwa das Klammern und das Wegstoßen eines gegnerischen Spielers, führt ebenfalls zu einem Freiwurf, der mindestens neun Meter vom Tor entfernt ausgeführt werden muss.

Sollte ein Angreifer durch ein Vergehen an einer klaren Torchance gehindert worden sein, dann erhält sein Team einen Siebenmeter. Bei dem darf ein angreifender Spieler aus sieben Metern auf das generische Tor werfen, in dem sich der gegnerische Torwart befindet. Spieler können außerdem für zwei Minuten oder für die gesamte restliche Dauer der Partie vom Feld gestellt werden.

Was ein guter Handballer braucht

Handball ist ein sehr dynamischer Sport, bei dem es um eine ausgewogene Mischung aus Schnelligkeit, Kraft und Konzentration geht. Je nach Spielsituation muss sich der Angreifer für einen kraftvollen oder trickreichen Wurf aufs Tor entscheiden oder den Ball auf den besser postierten Mitspieler passen. Hohe Sprünge verschaffen außerdem einen Vorteil gegenüber den Verteidigern. Bei Tempogegenstößen nach einem Ballverlust des Gegners muss nicht nur so schnell wie möglich das 40 Meter lange Spielfeld überquert werden. Der Angreifer muss nach diesem Sprint auch noch die Übersicht haben, den Torwart zu überwinden.

Um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern, nehmen immer mehr Handballer CBD-Öl zu sich. Das Mittel leistet gute Dienste für den Muskelaufbau, verhilft es dem Sportler doch zu wohlverdienten Pausen. Denn gerade nach fordernden Trainingseinheiten fällt es vielen Athleten schwer, zu entspannen und nachts erholsam zu schlafen. Die Inhaltsstoffe von CBD-Öl sorgen dafür, dass ihr Körper zur Ruhe kommt. Noch dazu stabilisiert CBD das Immunsystem und bekämpft Entzündungen. Dadurch regenerieren die Muskeln nach dem Sport effektiver. Weil CBD seit September 2017 nicht mehr auf der Liste der Dopingsubstanzen steht, die von der Anti-Doping-Agentur WADA geführt wird, werden professionelle Sportler nicht mehr bestraft, wenn sie die Vorteile von CBD-Öl ausnutzen.

Die Handball-EM 2020

Am 9. Januar 2020 ist die 14. Europameisterschaft im Handball gestartet. Erstmals sind gleich drei Länder die Gastgeber, nämlich Norwegen, Schweden und Österreich. Alle drei Staaten haben bereits Europameisterschaften ausgerichtet: Schweden im Jahr 2002, Norwegen 2008 und Österreich 2010. Für das Turnier im Jahr 2020 wurden die schwedischen Städte Stockholm, Göteborg und Malmö, das norwegische Trondheim und die österreichischen Städte Wien und Graz als Austragungsstätten ausgewählt. Jeweils zwei Vorrundengruppen tragen ihre Partien in Österreich, Norwegen und Schweden aus. In der Hauptrunde spielt eine Gruppe in Wien und die andere in Malmö, sämtliche Begegnungen der K.o.-Runde finden schließlich in der Tele2 Arena in Stockholm statt. Die deutsche Mannschaft ist mit einem Sieg gegen die Niederlande in das Turnier gestartet, musste dann jedoch eine deutliche Niederlage gegen Spanien hinnehmen. Der Einzug in die Hauptrunde ist geglückt, dennoch schaffte man es leider nicht ins Halbfinale, da man unglücklich gegen Kroatien, kurz vor Ende des Spiels und mit der ersten Führung der Gegner, das Spiel nach zeitweiser 5-Tore-Führung noch aus der Hand gab.

Zum engeren Favoritenkreis gehörte das deutsche Team allerdings nicht, obwohl es die Europameisterschaft 2016 gewonnen hat. Beste Aussichten auf den Titelgewinn haben stattdessen etwa die Spanier, die als Titelverteidiger an den Start gehen. Auch vom Weltmeister Dänemark und dem Vize-Weltmeister Norwegen wird einiges zu erwarten sein, außerdem ist bei internationalen Turnieren stets mit Frankreich und Schweden zu rechnen. Mit vier EM-Titeln sind die Schweden der Rekordhalter bei Europameisterschaften, gefolgt von den Franzosen mit drei Triumphen. Auch bei Weltmeisterschaften haben Frankreich (sechs Gewinne) und Schweden (vier Titel) die Nase vorn.

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AutorIn: DJ Klaumünzer


 


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