Die Europäische Kommission kämpft für die Neuklassifizierung von CBD als „Novel Food“, was bedeutet, dass Cannabidiol und Hanf-Nahrungsergänzungsmittel bald auf dem gesamten Kontinent illegal zu verkaufen sein werden. Die Verantwortlichen für den vorläufigen Handelsverbot durch die Klassifizierung von CBD ist eine Arbeitsgruppe der Europäischen Kommission. Laut der Arbeitsgruppe der Kommission für Novel Food in Europa ist es noch nicht erwiesen worden, dass die Zugabe von Cannabinoiden wie CBD zu Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln sicher für die Gesundheit von Menschen ist. Dies gilt für Extrakte aus Cannabis und Hanf sowie für jede andere Pflanze, die Cannabinoide enthält, als auch für die Produkte selbst.

Dies ist keine Überraschung, wenn man bedenkt, was in Großbritannien, Österreich, Spanien und anderen EU-Ländern vor sich geht. Die Food Standards Agency (FSA) forderte nämlich in Großbritannien für CBD ein Großhandelsverbot. CBD soll nun als neuartiges und nicht als zugelassenes Lebensmittel nach dem EU-Katalog für Novel Food eingestuft werden. Dies gilt für alle Cannabinoide, trotz der Tatsachen, dass sie auch aus anderen Pflanzen gewonnen werden (können).

CBD – wo kommt es vor und wie wirkt es?

Neuklassifizierung von CBD

Neuklassifizierung von CBD?

CBD ist die Abkürzung von Cannabidiol. Es ist ein Öl, das aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen wird, wo es eigentlich als Säure vorkommt. CBD wird als Gegenspieler von THC (Tetrahydrocannabinol) angesehen, denn im Gegensatz zum Wirkstoff THC hat es keine berauschende Wirkung. Menschen greifen deshalb immer öfter zu CBD-Produkten und die Gründe sind unterschiedlich.

Die Produkte sind in Form von Blüten, Tropfen, Tees etc. erhältlich und dienen etwa zur Linderung von Schmerzen, bei Schlafstörungen oder sogar als gesündere Alternative zum Tabakrauchen. CBD-Produkte können auch angstlindernde, antibakterielle, antipsychotische und antivirale Wirkungen aufweisen. Es heißt außerdem, CBD schützt die Nerven und kann sogar bei Epilepsie und Tumoren helfen.

Gesetz vs. Realität

Eine strikte Durchsetzung der EU-Verordnung seitens der Gesetzgeber in Europa und der nationalen Regierungen hätte schlimme Folgen, weil mittlerweile viele Arbeitsplätze und auch Steuereinnahmen an der CBD-Branche hängen. Außerdem nutzen viele Menschen Cannabidiol, um ihre zahlreichen Erkrankungen zu behandeln und sich zumindest die Beschwerden zu erleichtern.

Im Vereinigten Königreich sind es laut der Cannabis Trade Association UK etwa eine Viertelmillion Menschen, die regelmäßig Produkte mit CBD verwenden. Mittlerweile soll diese Zahl auf ca. eine halbe Million Nutzer gestiegen sein. Obwohl in Deutschland noch keine Zahlen vorliegen, kann man davon ausgehen, dass CBD Produkte im gesamtem EU-Raum einen großen positiven Effekt auf die Wirtschaft haben. In Österreich und Spanien wurde bereits als Reaktion auf die Verordnung der Verkauf von CBD-Produkten verboten, da die Europäische Lebensmittelbehörde die Klassifizierung als Novel Food durchgezogen hat.

Was bedeutet die Klassifizierung als Novel Food?

Den europäischen Normen nach werden als Novel Food diejenigen Lebensmittel bezeichnet, die vor Mai 1997 von EU-Bürgern nicht in erheblichen Maßen konsumiert wurden. Im Mai 1997 trat nämlich die Novel Food Verordnung in Kraft, die sich auf alle tierischen, synthetischen oder pflanzlichen Lebensmittel bezieht. Lebensmittel, die von der Novel Food Verordnung betroffen sind, werden in Europa speziellen Verfahren unterzogen und müssen verschiedene Untersuchungen durchlaufen. Außerdem werden sie nach bestimmten Regeln auf mögliche gesundheitliche Nachteile und die Angaben auf den Verpackungen geprüft.


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Geschichte des Konsums von CBD

Konsum von CBD

Konsum von CBD

Der EU-Katalog für neuartige Lebensmittel wurde kürzlich überarbeitet, um anzugeben, dass „Extrakte von Cannabis sativa L. und die daraus gewonnenen Produkte, die Cannabinoide enthalten, einschließlich Cannabidiol, als Novel Food betrachtet werden, da der Konsum in der Vergangenheit nicht nachgewiesen wurde.“

Es wird allerdings von der Gegenseite argumentiert, dass der Konsum doch nachgewiesen werden kann, da nämlich Hanfsamenöl auch bereits in der Vergangenheit konsumiert wurde. Es ist allseits bekannt, dass Hanfsamenöl Cannabinoide aus dem Harz enthält, das an der Außenseite des Saatgutes haftet. Bekannt ist auch die Tatsache, dass Cannabidiol das vorherrschende Cannabinoid in Hanfsorten von Cannabis sativa L. ist. Daraus folgt logischerweise, dass eine Cannabidiol-Konsumgeschichte bereits nachgewiesen wurde. Die EU hat lange vor Mai 1997 den freien Verkauf von Hanföl erlaubt, das bekanntermaßen THC und CBD enthält. Das Schweigen zeigt trotz zahlreicher Studien die Zustimmung.

Die CBD-Branche kämpft

Die Novel Food Verordnung gegenüber CBD-Produkten und die diversen Zulassungsverfahren haben den europäischen CBD-Mark verärgert. Dieser wird nicht kampflos aufgeben, denn die Haltung der EU ist gegenüber CBD im Vergleich zu beispielsweise bekannten Fast Food Ketten sehr eigenartig. Wenn man sich vorstellt, dass ein Burger einer großen Fast Food Kette die gleichen Untersuchungen und Zulassungsverfahren durchlaufen muss wie es CBD-Produkte tun, würde die Fast Food Kette wahrscheinlich keine so großen Erfolge verzeichnen können.

Der EU-Beschluss hat sowohl die CBD-Branche als auch die Cannabis-Lobby schwer getroffen. Man fragt sich, was diese Restriktion gegen CBD mit der Volksgesundheit zu tun hat. Es gibt sogar einige Unternehmen in Spanien und Österreich, die gerichtlich gegen die EU-Beschüsse vorgehen wollen.

CBD doch in Novel Food?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EBL) erwägt die Zulassung für Novel Food mit bis zu 130 mg CBD in Nahrungsergänzungsmitteln für den Gebrauch für Erwachsene. Sollte dies zugelassen werden, könnten die Produkte voraussichtlich innerhalb von 7 Monaten verfügbar sein.

Die European Industrial Hemp Association (EIHA) wurde gefragt, zum Urteil beizutragen, ob CBD- und Hanfprodukte als traditionelle Lebensmittel oder Novel Food gelten sollen. 
„Hanfextrakte und Tinkturen wurden in der Tat hergestellt und in Produkten verkauft, die heute vor 80 Jahren Ergänzungsmittel wären“, antwortete ein Sprecher der EIHA.

„Hanfblüten, die zur Herstellung bierähnlicher Getränke verwendet werden, werden seit 1998 von der Europäischen Kommission als Lebensmittelzutaten anerkannt. Aus diesen Gründen [und anderen] fordert EIHA die Europäische Kommission auf, Hanfextrakte mit natürlich vorkommendem CBD als traditionelle Lebensmittel anzuerkennen.“

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) äußerte sich zu den Wirkungen von CBD-Produkten. Im Juni 2018 erklärte die WHO, dass „CBD im Allgemeinen gut vertragen wird. Die berichteten Nebenwirkungen könnten als Folge von Wechselwirkungen zwischen CBD und anderen Medikamenten aufgetreten haben. Dem Bericht der WHO zufolge würde CBD-Öl höchstwahrscheinlich den Sicherheitsaspekt einer Bewertung bestehen. Allerdings müssten die Verkäufer im Rahmen des neuen Systems nachweisen, dass das Öl, das in Form von Kapseln oder in Pipetten eingenommen werden kann, nicht nur sicher ist, sondern auch die versprochene Wirkung hat.

Selbst wenn der Genehmigungsprozess erfolgreich sein sollte, ist noch ungewiss, welche langfristigen Auswirkungen diese regulatorische Änderung auf den europäischen CBD-Markt haben wird.

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Autor: Tanne Nordmann


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