Am 27. März 2014 war es mal wieder soweit: Auf dem Ordentlichen UEFA-Kongress in der kasachischen Hauptstadt Astana verkündete der europäischen Fußballverband unter Führung seines Präsidenten und früheren „Maestro des französischen Fußballs“ Michel Platini die nächste große und aufsehenerregende Revolution im europäischen Fußball. Nach der Europameisterschaft 2020, die in 13 verschiedenen Austragungsländern über ganz Europa verteilt stattfinden soll sowie der zur Europameisterschaft 2016 in Frankreich eingeführten Änderung des Turniermodus mit gleichzeitiger Aufstockung des Teilnehmerfeldes von bisher 16 auf 24 Teams, verabschiedete die UEFA nun einstimmig die Einführung der europäischen Nationenliga oder wie es auf neudeutsch heißt, der UEFA Nations League. Dieser bereits als „Mini-EM“ bezeichnete, neue Wettbewerb für die europäischen Fußballnationalmannschaften soll erstmals nach der Weltmeisterschaft 2018 ausgetragen werden und dann ab 2019 alle zwei Jahre die Lücke zwischen den beiden großen Turnieren WM und EM füllen. Während sich die Fußballfans bald im Jahresrhythmus über ein spannendes Turnier auf der Ebene der Nationalmannschaften freuen dürfen, müssen sich die einzelnen Kicker der Länderauswahlen auf einen weiteren Wettbewerb in ihrem Terminkalender einstellen.

Gruppenmodus mit Auf- und Abstiegsregel

Der genaue Modus der neuen, europäischen Nationenliga ist bisher noch nicht bekannt. Ein spezielles Komitee unter Führung des amtierenden Präsidenten des Deutschen Fußballbundes Wolfgang Niersbach soll jedoch alsbald die letzten Details und den exakten Ablauf des Turniermodus entsprechend ausarbeiten. Doch auch wenn die letzten Details noch fehlen, das Grundgerüst des Wettbewerbsmodus steht bereits. Demnach werden alle 54 Nationalmannschaften Europas gemäß ihres jeweiligen UEFA-Rankings in vier verschiedene Divisionen bzw. Ligen von A bis D aufgeteilt. Diese Vorgehensweise bedeutet, dass anders als bei Welt- und Europameisterschaften, wo die stärksten und im FIFA- bzw. UEFA-Ranking bestplatzierten Mannschaften als Gruppenköpfe auf die unterschiedlichen Gruppen verteilt und diesen anschließend schlechter platzierte und vermeintlich schwächere Teams zugelost werden, in der Nationenliga Mannschaften eines ungefähr gleichen Leistungsniveaus gemeinsam in einer Division bzw. Liga spielen sollen.
So wird die Division A nur die besten und im UEFA Ranking ganz oben platzierten Teams wie Spanien, Deutschland, Italien, Frankreich, England oder die Niederlande umfassen und daher die stärkste Liga darstellen. Die weiteren drei Divisionen B-D werden ebenso in absteigender Richtung der UEFA-Ranglistenplatzierungen mit den entsprechenden Mannschaften besetzt, sodass die Division D die vermeintliche schwächste Liga sein wird, in der dann Länder wie San Marino, Liechtenstein, Luxemburg, die Färöer-Inseln oder das jüngste UEFA-Mitglied Gibraltar gegeneinander spielen werden. Da die vier Divisionen A-D zukünftig mehr als ein Dutzend Mannschaften umfassen werden, wird jede Division noch einmal in vier Untergruppen à drei bis vier Mannschaften unterteilt. Auf diese Art und Weise sollen die vier Divisionen zum einen übersichtlicher gestaltet werden, zum anderen einen für den Zuschauer attraktiveren Spielmodus erhalten. In dieser Dreier- oder Vierergruppen würden die Teams dann im Modus jeder gegen jeden jeweils in Hin- und Rückspiel aufeinandertreffen und die Platzierungen ausspielen.
Die Platzierungen in der Gruppe erhalten vor allem im Hinblick auf die neue Auf- und Abstiegsregel zwischen den einzelnen Divisionen in der europäischen Nationenliga einen erhöhten Stellenwert. Zudem wird sie gemeinsam mit der Einführung des Final Four-Modus, in dem der Titel der Nationenliga ausgespielt werden soll, nicht nur für weiteres Interesse und vermehrte Aufmerksamkeit der Fußballfans am neuen Wettbewerb, sondern auch für einen verstärkten Wettbewerbscharakter und sportlichen Anreiz bei den einzelnen Mannschaften sorgen.
Ist der Auf- und Abstieg auf Vereinsebene in allen internationalen Fußballligen längst gang und gebe, so ist diese Regeleinführung im Spielmodus von Turnieren auf Ebene der Nationalmannschaften absolutes Neuland. Sie soll eine gewisse Dynamik und Spannung in den Wettbewerb bringen und einzelnen Mannschaften bei entsprechend guter Platzierung den Aufstieg in die nächsthöhere Division ermöglichen oder aber bei schlechter Leistung und Platzierung den Abstieg bedeuten.
Ist der Spielmodus des Final Four interessierten Sportfans bisher nur aus der deutschen Handballliga oder dem deutschem Basketballpokal bekannt, so kommen demnächst auch die Freunde des gepflegten Fußballs mit diesem in Kontakt, denn der Titel in der europäischen Nationenliga soll nach Wunsch der UEFA auf ebendiese Weise ermittelt werden. In diesem Final Four werden dann die vier Gruppensieger aus der Top-Division, der Division A, aufeinandertreffen und den Titel untereinander ausspielen.
Auch wenn der Zeitplan der Nationenliga noch erarbeitet wird, der Ablauf für die Premierensaison der Nationenliga nach der WM 2018 ist in groben Zügen bereits bekannt. Demnach sollen die gesamten Gruppenspiele der vier Divisionen A-D in den Monaten September, Oktober und November 2018 stattfinden. Das Final Four um den Titel sowie die einzelnen Relegationsspiele um Auf- und Abstieg werden nach bisherigen Informationen hingegen erst im Jahr 2019 ausgetragen.

Nationenliga ersetzt Freundschaftsspiele

Zweck und Sinn der neuen Nationenliga ist es, die Freundschaftsspiele im Kalender der Nationalmannschaften zu ersetzen, denn laut Erkenntnissen der UEFA hat das Interesse der Fußballfans an Freundschaftsspielen der Nationalmannschaften in den letzten Jahren in verschiedenen Ländern stark abgenommen. Vor dem Hintergrund, dass die Spiele außer einem Testcharakter keine wirkliche sportliche Bedeutung besitzen, ist dieses Desinteresse auch durchaus nachvollziehbar. Aus diesem Grund sah sich die UEFA zum Handeln gezwungen und entwickelte die Idee der Nationenliga für europäische Nationalmannschaften. Da sie aufgrund von Titelspielen und der Auf- und Abstiegsregel im Gegensatz zu den streng genommen belanglosen Freundschafts- und Testspielen einen Wettbewerbscharakter besitzt und den Nationalteams einen sportlichen Anreiz gibt, erhofft sich der europäische Fußballverband hierdurch insgesamt eine Aufwertung von Spielen der Nationalmannschaften und ein wiedererstarktes Interesse sowie eine größere Aufmerksamkeit der Fans.
Auf offene Ohren und großes Interesse bei den Verbänden der 54 eingetragenen UEFA-Mitgliedsländern und ihren Nationalmannschaften wird auch mit Sicherheit auch die Nachricht gestoßen sein, dass über die Nationenliga zudem die Möglichkeit bestehen wird, sich für Europameisterschaften wie auch Weltmeisterschaften zu qualifizieren. Laut UEFA sollen vier noch nicht für das jeweilige Turnier qualifizierten Nationalmannschaften mit Hilfe der Nationenliga die Chance gegeben werden, sich einen Platz in den Relegationsspielen für EM oder WM zu erkämpfen. Die üblichen Qualifikationsgruppen für Welt- und Europameisterschaften bleiben jedoch auch in Zukunft weiter bestehen.

Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch einige Details und Einzelheiten zur europäischen Nationenliga noch offen sind, so zeichnen die bisherigen Informationen doch ein vielversprechendes und attraktives Bild eines neuen Wettbewerbs, der spannende Spiele zwischen den einzelnen Nationalmannschaften erwarten lässt und bei den Fußballfans garantiert Lust auf mehr macht.

UEFA Nations League - Nationenliga und die Fussball Weltmeisterschaft 2018 in Russland

UEFA Nations League – Nationenliga und die Fussball Weltmeisterschaft 2018 in Russland

Modus Nations League (Nationenliga)

Was für die einen „Schwachsinn“ ist, halten andere für eine gute Idee. Nachdem die Pläne der UEFA für eine Nations League auf dem Tisch liegen, werden diese nicht nur von Fußballfans kontrovers diskutiert. Auch bei den Experten gehen die Meinungen auseinander. BVB-Trainer Jürgen Klopp hätte es „schön gefunden, wenn man Spieler und Trainer miteinbezogen hätte“ und vermutet, dass die Entscheidung der UEFA anders ausgefallen wäre, wenn die Entscheider auch diejenigen wären, die spielen müssten. Gelassener sieht es Karl-Heinz Rummenigge, der nicht gegen den Nations Cup ist. Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern hat Verständnis, weil die „kleinen und mittleren Nationalverbände die Freundschaftsländerspiele nicht mehr ausreichend vermarkten können“.

Attraktivität der Länderspiele steigern

Im Grunde genommen geht es bei dem Plan der UEFA darum, die Attraktivität der Länderspiele und somit deren Vermarktungschancen zu steigern. Gerade die kleinen Fußball-Nationen beklagen sich immer häufiger, dass sie keine renommierten Gegner für Länderspiele finden. Insgesamt ist der Wert von Freundschaftsländerspielen in den letzten Jahren gesunken. Viele Trainer und Spieler erkennen auch keinen sportlichen Ansporn mehr. Unter diesem Aspekt scheint die Idee der UEFA eine Chance zu sein. Bundestrainer Jogi Löw kann aus „rein sportlicher Sicht“ mit der UEFA-Entscheidung leben, wenn innerhalb der Nations League gewährleistet ist, „gegen die großen Nationen im Weltfußball“ zu spielen. Da Europa nur ein relativ kleiner Teil der Welt ist, kann der Wunsch kaum in Erfüllung gehen.

Erste Begegnungen nach der WM 2018

Der Start der Nations League ist nach der Weltmeisterschaft 2018 in Russland vorgesehen. Im September, Oktober und November sollen die ersten Länderspiele des neuen UEFA-Wettbewerbs ausgetragen werden. Der UEFA gehören 54 Nationen an, die je nach Stärke in vier Divisionen eingeteilt werden. Jede Division ist in vier Gruppen unterteilt. Die Gruppenstärke beträgt drei oder vier Mannschaften, die in Hin- und Rückspielen gegeneinander antreten. Nach diesem Modus ermitteln die Nationalteams innerhalb einer Gruppe die Auf- und Absteiger. In der sogenannten Top-Division A wird es vier Gruppensieger geben, die sich für das Finalturnier qualifizieren, das zum ersten Mal 2019 ausgetragen wird.

Die Qualifikationen für EM und WM bleiben erhalten

Die Qualifikationen für die Europameisterschaft und die Weltmeisterschaft bleiben auch nach Einführung der Nations League weitgehend bestehen. Allerdings wird sich der Beginn der EM-Qualifikationsrunden von bisher September in den nachfolgenden März verschieben. Außerdem entfallen die Playoff-Spiele, die nach dem alten Modus nach der EM-Qualifikation stattfanden und bei denen sich noch vier Mannschaften für die Europameisterschaft qualifizieren konnten. Als Alternative kommen die Ergebnisse der neuen Nationenliga zum Tragen. Auf deren Basis werden vier Tickets wiederum durch Playoffs ermittelt.

Zusätzliche Belastung für die Nationalspieler?

Nach Aussage der UEFA wird es durch Einführung der Nations League keine zusätzlichen Spieltermine geben. Außerdem hat der UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino zu dem Thema erklärt, dass „die Nationalspieler in vielen Fällen wieder schneller bei ihren Vereinen sein werden“. Als Grund gab Infantino an, dass „es keine langen Reisen zu Freundschafts-Länderspielen nach Übersee mehr geben wird. Nach Einführung der Nationenliga werden dennoch Länderspiele in Freundschaft ausgetragen, wenn auch bedeutend weniger. Testpartien könnten dann zum Beispiel vor dem Turnier im März stattfinden. Doch über mögliche Termine kann erst Klarheit herrschen, wenn die Nations League im Detail beschlossen ist.

Schadet die Nations League Wettbewerben wie EM und Champions League?

Ob die Nationenliga Premium-Wettbewerben wie Champions League, EM und WM schaden wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand voraussehen. Die UEFA sieht jedenfalls keine Gefahr. In seiner Funktion als Vorsitzender der Vereinigung der europäischen Spitzenclubs (ECA) verspricht Karl-Heinz Rummenigge: „Ich kann den deutschen Clubs jetzt schon versprechen, dass in der Champions League und auch in der Europa League die Zahlen weiter nach oben gehen werden“. Sowohl die UEFA als auch die europäischen Topvereine zweifeln also keineswegs an der Stärke ihrer Produkte und sehen in der neuen Liga keine Konkurrenz.

Wie steht der Deutsche Fußball-Bund zur Nations League?

Die deutsche Nationalmannschaft hat nicht mit den Problemen der der kleinen und mittleren europäischen Fußballverbänden zu kämpfen. Sie hat nach wie vor ein ausgezeichnetes Image, das sie optimal zur Vermarktung der „Marke“ Nationalteam nutzen kann. Von daher ist es verständlich, dass der Deutsche Fußball-Bund sich gegenüber den Plänen der UEFA weniger aufgeschlossen zeigt. Der DFB hat bei der UEFA seine Bedenken vorgebracht. Trotzdem hat der DFB dem Vorhaben zugestimmt. Aus Gründen der „Solidarität“, wie es aus der Frankfurter Zentrale hieß. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, der bei der UEFA den Vorsitz der Kommission für Nationalmannschaftswettbewerbe innehat, muss nun den Plan konkretisieren und mit Leben füllen. Es bleibt abzuwarten, ob der neue Wettbewerb tatsächlich „die Qualität und das Ansehen der Nationalmannschaften verbessert“, wie die UEFA unter anderem ihr Handeln begründet hat. Zweifel bleiben. Manche sehen die Gefahr, dass die europäischen Ländermannschaften in Zukunft weitgehend unter sich bleiben werden. Die „Süddeutsche Zeitung“ befürchtet sogar eine „globale Isolation“ der Europäer.

Die Fussball WM 2018

Die Europameisterschaft in Frankreich ist zu Ende. Portugal konnte Gastgeber Frankreich – durch ein Traumtor von Eder in der 109. Minute – mit 1:0 besiegen. Nach der Europameisterschaft ist aber bereits vor der Weltmeisterschaft. 2018 wird das größte Fußballturnier der Welt in Russland ausgetragen. Die nächste Europameisterschaft folgt 2020 – inklusive zahlreicher Veränderungen. Zum 60. Jubiläum wird die Euro 2020 in einem komplett neuen Glanz erstrahlen – das Turnier wird erstmals auf dem gesamten Kontinent ausgetragen.

Die Weltmeisterschaft 2018 – Russland als Gastgeber

Die Fußball-Weltmeisterschaft wird vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in Russland ausgetragen. Am 2. Dezember 2010 stand fest: Russland wird die Weltmeisterschaft austragen. Die Russen setzten sich gegen England sowie Niederlande/Belgien und Spanien/Portugal durch. Das Eröffnungsspiel findet am 14. Juni 2018 um 18 Uhr in Moskau statt. Gastgeber Russland, gesetzt als Gruppenerster in der Gruppe A, wird die Weltmeisterschaft eröffnen. Die Gruppenphase (8 Gruppen mit vier Teilnehmern) findet zwischen dem 14. Juni und 28. Juni statt. Die K.O.-Runde startet mit dem Achtelfinale – die erste Partie wird am 30. Juni ausgetragen; das letzte Spiel am 3. Juli. Die Viertelfinalspiele werden vom 6. Juli und 7. Juli absolviert; die Halbfinale-Begegnungen vom 10. Juli bis 11. Juli und der Spiel um den dritten Platz am 14. Juli. Das Finale wird am 15. Juli um 18 Uhr – ebenfalls in Moskau – ausgetragen.

Die Spielorte im Detail

Moskau – Olympiastadion Luschniki; Kapazität: 81.000
Sankt Petersburg – Krestowskij-Stadion; Kapazität: 69.500
Kaliningrad – Kaliningrad-Stadion; Kapazität: 45.105
Kasan – Kasan-Arena; Kapazität: 45.015
Saransk – Mordowia Arena; Kapazität: 45.015
Wolgograd – Zentralstadion; Kapazität: 45.015
Rostow am Don – Rostow Arena; Kapazität: 45.000
Samara – Kosmos-Arena; Kapazität: 44.918
Moskau – Spartak-Stadion; Kapazität: 44.918
Nischni Nowgorod – Nizhny Nowgorod Stadion; Kapazität: 44.899
Jekaterinburg – Zentralstadion; Kapazität: 44.130

Die Qualifikation zur Weltmeisterschaft findet von 2015 bis 2017 statt. Bei der Qualifikation werden alle 211 Mitgliedsverbände der FIFA teilnehmen; Indonesien und Simbabwe wurden jedoch von der FIFA suspendiert. Am 15. Januar 2015 wurden die CONCACAF-Gruppen und am 10. Februar 2015 die AFC-Gruppen gelost; die restlichen Gruppen wurden am 25. Juli 2015 gelost. Deutschland, welche 2014 die Weltmeisterschaft in Brasilien gewonnen haben, muss sich – als Titelverteidiger – ebenfalls für das Turnier qualifizieren.

Die Teilnehmer

UEFA – Europa: 54 Teilnehmer, 13 Startplätze + 1 Startplatz für Russland (Gastgeber)
CAF – Afrika: 53 Teilnehmer, 5 Startplätze
AFC – Asien und Australien: 45 Teilnehmer, 4 oder 5 Startplätze
CONMEBOL – Südamerika: 10 Teilnehmer, 4 oder 5 Startplätze
CONCACAF – Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik: 35 Teilnehmer, 3 oder 4 Startplätze
OFC – Ozeanien: 11 Teilnehmer, 0 oder 1 Startplatz

Zwei Nationen werden im Rahmen von interkontinentalen Entscheidungsspielen zwischen der AFC (Afrika) und der CONCACAF (Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik) und der CONMEBOL (Südamerika) und der OFC (Ozeanien) ermittelt.

Die Gruppen im Detail

Europa

Gruppe A

Niederlande
Frankreich
Schweden
Bulgarien
Weißrussland
Luxembourg

Gruppe B

Portugal
Schweiz
Ungarn
Färöer
Lettland
Andorra

Gruppe C

Deutschland
Tschechien
Nordirland
Norwegen
Aserbaidschan
San Marino

Gruppe D

Wales
Österreich
Serbien
Irland
Moldawien
Georgien

Gruppe E

Rumänien
Dänemark
Polen
Montenegro
Armenien
Kasachstan

Gruppe F

England
Slowakei
Schottland
Slowenien
Litauen
Malta

Gruppe G

Spanien
Italien
Albanien
Israel
Mazedonien
Liechtenstein

Gruppe H

Belgien
Bosnien und Herzegowina
Griechenland
Estland
Zypern
Gibraltar

Gruppe I

Kroatien
Island
Ukraine
Türkei
Finnland
Kosovo

In den anderen Verbänden nehmen – bis auf die suspendieren Länder Indonesien sowie Simbabwe – alle Nationen teil, die in unterschiedlichen Gruppen bzw. Play-Off-Spielen ermittelt werden.