Die wichtigsten der 113 Cannabinoide nach Cannabidiol (Cannabinol, Cannabigerol …)

Cannabinoide sind chemische Transformationsprodukte der Hanfpflanze. Die bekanntesten Sorten sind Cannabis sativa, Cannabis indica, sowie einige Kreuzungen. Die Pflanze Cannabis sativa enthält über 400 Inhaltsstoffe, von denen mindestens 113 zu den Cannabinoiden zählen. Diese chemischen Verbindungen können mit den in menschlichen Zellen vorkommenden Cannabinoid-Rezeptoren interagieren und dadurch bestimmte Botenstoffe im Gehirn, den Nerven und im Immunsystem verändern und freisetzen. Bis heute konnten zwei endogene Cannabinoidrezeptoren im menschlichen Körper identifiziert werden. Im Jahr 1990 wurde der hauptsächlich im zentralen Nervensystem und im Gehirn vorkommende CB1-Rezeptor geklont, 3 Jahre später im Jahr 1993 der im Immunsystem (z. B. den B- und T-Lymphozyten) vorkommende CB2-Rezeptor.

Was sind Cannabinoide?

Die wichtigsten der 113 Cannabinoide nach Cannabidiol (Cannabinol, Cannabigerol ...)
Die wichtigsten der 113 Cannabinoide nach Cannabidiol (Cannabinol, Cannabigerol …)

Die klinischen Wirkungen von Cannabinoiden sind überwiegend auf eine Aktivierung dieser endogenen CB1- und CB2-Rezeptoren im menschlichen Endocannabinoid-System zurückzuführen. Die Rezeptoren regulieren die Signalweitergabe der Nerven untereinander, die durch sogenannte Neurotransmitter (chemische Botenstoffe) ausgelöst wird. CB1-Rezeptoren wirken dabei ausgleichend auf eine Über- oder Unteraktivität dieser Botenstoffe, vor allem im Gehirn. CB2-Rezeptoren hingegen sind für das menschliche Immunsystem zuständig. Sie registrieren in den menschlichen Körper eindringende Viren, Bakterien oder andere schädliche Erreger und versuchen diese unschädlich zu machen.

Cannabinoide docken direkt an die CB1 und CB2-Rezeptoren an und wirken dort entweder agonistisch (wirkungserhöhend) oder antagonistisch (wirkungsdämpfend). Dem israelischen Chemiker Raphael Mechoulam, der in den 60er Jahren damit begonnen hatte die chemischen Substanzen in, der Cannabis Pflanze zu untersuchen, gelang es im Verlauf seiner Forschungen die beiden bekanntesten Cannabinoide THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol und Cannabidiol CBD) zu identifizieren. Im Jahr 1963 isolierte er erstmals CBD und im Jahr 1964 THC in Reinform. THC ist das primäre psychoaktive Cannabinoid in, der Cannabis Pflanze. CBD hingegen ist nicht psychoaktiv. Beide Wirkstoffe wurden mittlerweile gut untersucht. Es gibt jedoch viele weitere Cannabinoide in der Hanfpflanze, die weiterhin Gegenstand der medizinischen Forschung sind.


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Cannabinol (CBN)

CBN ist das erste Cannabinoid, das aus der Hanfpflanze isoliert wurde. Die Substanz ist ein Oxidationsprodukt von THC und wirkt nur wenig psychoaktiv. Man geht davon aus, das CBD eine leichte antagonistische Wirkung auf die menschlichen Cannabinoidrezeptoren hat. Die medizinische Forschung weiß mittlerweile, das CBN eindeutig einen beruhigenden Effekt hat. In Studien wurde festgestellt das bereits geringe Dosen (2,5–5mg CBN) ausreichen um einen etwa 5-6 Stunden anhaltenden Sedierungsgrad zu erreichen, der an ein leichtes pharmazeutisches Beruhigungsmittel herankommt. Obwohl die therapeutischen Möglichkeiten von CBN noch nicht alle untersucht wurden, billigen Mediziner der Substanz bereits heute ein erhebliches medizinisches Potenzial zu. Es wird vermutet, das CBN neben antibakteriellen und augeninnendrucksenkenden Wirkungen, die Herzfrequenz ohne negative Folgen für den koronaren Blutfluss senken kann; des Weiteren die Zusammenlagerung von Blutplättchen (sog. Thrombozytenaggregation) hemmt und eine zu schnelle Darmmotilität (Bewegungsfähigkeit des Darms) verringert. Es wurden auch antikonvulsive Effekte beobachtet, was auf eine Therapiemöglichkeit bei Epilepsie hinweist.

Cannabigerol (CBG)

CBG dockt vermutlich an die CB1-Rezeptoren und wirkt dort antagonistisch gegenüber anderen Cannabinoiden. Die Substanz scheint ein großes medizinisches Wirkungsspektrum zu haben. Eine spezielle therapeutische Wirkung von CBG wurde bisher aber nur in vereinzelten Studien nachgewiesen. Italienische Forscher konnten bei im Jahr 2018 durchgeführten Untersuchungen gewisse therapeutische Wirkungen bei entzündlichen Prozessen (Darmerkrankungen) und oxidativen Stress infolge neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose beobachten. Auch Forscher der Universität Complutense Madrid, in der gleichnamigen Stadt in Spanien, haben festgestellt, das sich CBG als Neuroprotektivum eignet, wodurch z. B. motorische Defizite bei Huntington-Patienten verbessert werden konnten. Des Weiteren wird vermutet dass die Substanz gegen Übelkeit und Erbrechen hilft und einen therapeutischen Nutzen bei der Behandlung von grünem Star eingesetzt werden kann. Forscher der University of British Columbia haben 2018 eine erfolgversprechende Behandlungsmethode für die Augenerkrankung gefunden. Doch das ist noch nicht alles, was CBG möglicherweise kann. CBG soll bei Darmkrebszellen einen Zellstillstand bzw. Zelltod (Apoptose) auslösen, was das Zellwachstum der Darmkrebszellen signifikant reduzieren kann.

Cannabichromen (CBC)

CBC ist nach THC das zweithäufigste Cannabinoid in der Hanfpflanze. Die Substanz ist nichtpsychoaktiv und entsteht durch enzymatische Umwandlung aus der Vorgängersubstanz CBG. Über eine Wirkung auf die Cannabinoidrezeptoren ist noch nicht viel bekannt. Die Forscher gehen aber davon aus, dass CBC gewisse therapeutische Wirkungen hat, bzw. bei einer Behandlung mit anderen Cannabinoiden (wie z. B. THC, diese unterstützen kann. In Tierversuchen konnte ein schmerzlindernder und beruhigender Effekt nachgewiesen werden, wenn CBD in Verbindung mit THC verabreicht wurde. Antidepressive Eigenschaften oder antibiotische Wirkungen gegen antibiotikaresistente Keime werden vermutet, konnten aber bisher klinisch nicht ausreichend belegt werden.

Cannabicyclol (CBL)

Die Substanz ist ein Abbauprodukt von CBC. Die chemische Struktur und die Synthese dieser Verbindung sind bekannt, nicht jedoch sein therapeutischer Wirkungskreis. Studien aus den 70er Jahren lassen vermuten, das CBL nur eine geringe biologische Aktivität besitzt. Ein Tierversuch mit Kaninchen im Jahr 1976, ergab das die Verabreichung der Substanz in kleiner Dosierung (1 mg pro kg Körpergewicht) keine nennenswerten Effekte auszulösen vermochte, während eine größere Dosierung (8 mg pro kg Körpergewicht) Krämpfe verursachte und zum Tod der Versuchsobjekte führte. Die genaue therapeutische Wirkung von CBL ist noch Gegenstand aktueller Forschungen.

Cannabidiphorol (CBDP)

Über CBDP, ein naher Verwandter des therapeutischen Wirkstoffs CBD, ist noch nicht viel bekannt. Das Cannabinoid wurde erst kürzlich isoliert. Die bekannten Hanfsorten enthalten auch nur geringe Mengen der neuen Substanz.

Cannabidivarinic acid (CBDVa)

Von CBGVa ist bekannt, dass die Substanz eine positive Wirkung auf Leukämiezellen hat. Um diesen Effekt auszulösen, müsste Hanf aber roh konsumiert werden, z. B. durch entsaften der Hanfblätter. Die Vorläufersubstanz CBGVa wird mit der Zeit durch einen in der Hanfpflanze stattfindenden Biosyntheseprozess mit dem sogenannten CBDa-Enzym in CBDVa umgewandelt. Aus CBDVa entsteht durch Erhitzung schließlich die Verbindung CBDV. Bei Cannabinoiden mit einem A, im Name, handelt es sich um Cannabinoidsäuren. Diese verlieren bei Erwärmung ein Kohlenstoffdioxid-Molekül und es entstehen neue Substanzen. Dieser chemische Prozess wird Decarboxylierung genannt.

Cannabidivarin (CBDV)

Die Verbindung CBDV ist nicht psychoaktiv. Im Jahr 2013 von Wissenschaftlern der University of Reading in Großbritannien durchgeführten Studien an Mäusen und Ratten erbrachten den klinischen Befund, das CBDV stark krampflösende Eigenschaften hat. Die eigentliche therapeutische Wirkung basiert auf der Interaktion mit den sogenannten TRP-Kanäle. Das sind Schaltstellen in den Zellen, die diese dazu nutzen um bei körperlichen Empfindungen wie Schmerz, Temperatur und Druck geeignete Maßnahmen einzuleiten.

Tetrahydrocannabiphorol (THCP)

Der Wirkstoff wurde erst 2019 von italienischen Forschern aus der Hanfpflanze isoliert. THCP soll ähnliche aber weitaus stärkere Eigenschaften aufweisen wie THC. Die Forschungen sind noch nicht abgeschlossen, aber erste Hinweise lassen darauf schließen, das THCP nicht nur eine höhere Bindungsaffinität für den CB1-Rezeptor und den CB2-Rezeptor, sondern auch eine größere mimetische (erregende) Aktivität als THC selbst aufzuweisen scheint. Laut den Forschungsergebnissen soll THCP sogar bis zu 30 x wirksamer am CB1-Rezeptor und 5-10-mal wirksamer am CB2-Rezeptor sein als reguläres THC. Die Substanz ist aber nur in sehr geringen Mengen in der Hanfpflanze vorhanden.

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AutorIn: Pedro

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