Das neue Werk namens „Protected Hell“ bietet den Fans der Band das gewöhnte Paket aus Aggression, Einfühlungsvermögen, schmerzerfüllten Growls und intensivem Sound. Kompromisslos und ohne wenn und aber schlagen die komplexen Riffs in die Gehörgange und wollen dann auch nicht mehr rausgelassen werden.

Songs wie „Hate/Aggression Schedule“ und „Hell Goes On“ schaffen eine bitter-böse Atmosphäre und klingen sehr Zornerfüllt. Auf der anderen Seite gibt es dann wiederum die emotionalen Stücke die einen in den Bann ziehen. Da ist besonders „One Nation’s Son“ zu erwähnen, der einen nicht mehr loslässt. Am besten gefallen hat mir jedoch „Nemesis Rising“, dass eine geniale, weil sehr intensive Ausstrahlung hat.

Jeder Titel auf der circa 50 Minuten langen Scheibe ist auf seine eigene Art und Weise Großartig und es gibt keinen einzigen der mir nicht gefallen hat. Wenn ich an die vorherigen Werke denke wird mir bewusst, dass ich von den Hessen bisher noch nie etwas schlechtes gehört habe und das auf allen acht Alben die typische „Disbelief-Atmosphäre“ zu finden ist.

Fazit: Die 4 Musiker um Frontmann Jagger haben mit „Protected Hell“ ein wahres Inferno geschaffen, welches einem auch nach mehrfachem anhören kein Sättigungsgefühl vermittelt und immer noch spannend bleibt. Eine Produktion ohne Schwachstellen, die mächtig aus den Boxen schallt und nicht leicht verdaulich ist. Gefallen tut das Album bestimmt nicht jedem, aber für jeden Death Metal-Fan ist dieses Album ein Pflichtkauf.

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