So in etwa kann man die Grundlagen des Doom Metal Silberlings mit leichten Death Metal Einlagen und einem seichten progressiven Touch am besten beschreiben. So weit so gut. Mit häufigerem Hörvergnügen wandelt sich aber eben jenes in immer mehr AHA-Effekte, welche nahe legen, dass Distress zwar technisch alles richtig machen, aber songwriterisch nicht über guten Durchschnitt hinauskommen. Die Franzosen, welche nun schon seit elf Jahren im Geschäft sind, schaffen es nicht, einen wirklichen Hit auf das mittlerweile dritte Album zu zaubern. (Vorgänger waren „The mourning sign“ 2002 und „Close to heaven“) Natürlich ist es dennoch bei weitem kein schlechtes Album, werden doch die Größen des Doom / Death Metals immer wieder nachgeahmt. Gut kommt zum Beispiel der Gesang hervor, welcher zwischen seichtem Kreischen und Clean-Passagen á la Falkenbach in Form von chorähnlichen Klangbildern variiert. Das Tempo befindet sich genrebedingt im unteren Bereich, wo dort aber die volle Breite des Möglichen ausgeschöpft wird. Trotzdem sind Distress hier nur ein Album gelungen, welches ich mit einer 3,0 bewerten kann. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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