Insgesamt sind auf diesem Album sieben Tracks, exklusive der stark

Atmosphäre schaffenden Intros und Outros.

Musikalisch ist das Album sehr überzeugend; bereits im ersten Lied

nach dem Intro – „The World’s on Fire“ legt die Doublebass direkt mit äusserst hohem Speed los; es ist ein Wechselspiel zwischen

Powermetal-Gesang und Growling in den Refrains. In der Ballade „Pay it

Forward“ zeigt Rivel, was er kann. Und das ist einiges.

In „Never Surrender“ geht es im Hintergrund der Doublebass sehr

episch ab. Die teilweise erwähnten Beziehungen zu „Rhapsody“ würde ich

jedoch nicht ziehen; Divinefire sind einfach noch härter.

Beinahe alle Songs haben eine Art Exposition, in denen erstmal die

Grundstimmung in den Songs klar gemacht wird.

Ebenso sind in allen Songs die Lyrics recht gut zu verstehen, nicht

gerade eine Selbstverständlichkeit bei Metal-Songs; es werden

verschiedenste Storys erzählt. So geht es in „Live My Life For

You“ zum Beispiel sehr christlich zu, „You“ ist in diesem Fall Gott, der

den einzigen Grund zum Leben darstellt. Dies ist auf jeden Fall

Geschmackssache, passt aber sehr gut zum Musik und der Mehrstimmigkeit,

mit der das „I live my life for the holy One“ gesungen wird.

Meiner Meinung nach ein Klasse Album, durchaus den Kauf Wert.

Ein Tipp für alle, die mal reinhören wollen: Auf der Seite von “’Divinefire“‘ gibt es Previews zu den einzelnen Liedern.