Black Metal ist böse. Aber warum? Und wer empfindet eine Boshaftigkeit gegen was? Die Autoren Christian Dornbusch, Sozialwissenschaftler, und Hans-Peter Killgus, Politikwissenschaftler, versuchen in ihrem Buch auf solche Fragen eine Antwort zu geben. Dabei geben sie Einblicke in die Bereiche des Satanismus, Heidentums und Neonazismus im Black Metal.

Es sind vor allem die Aussagen der Musiker des schwarzen Metalls selbst, die dieses eher journalistische Werk vorantreiben. Sie werden befragt, liefern Einblicke in Gedankenwelten oder legen einfach ihre Songtexte zur Interpretation vor.

„Unheilige Allianzen“ startet mit der Geschichte des Black Metal, wo er herkommt, welche Subgenres es gibt, wie er sich entwickelt hat. Danach geht es an die Szene, an die Verbindung zwischen Musik und Mensch.

Das Buch gibt so einige Auskünfte darüber, was das Böse im Black Metal zu suchen hat. Der besondere Schwerpunkt liegt hierbei auf Satanismus, Heidentum und Neonazismus. Dabei wird kaum reflektiert, was der Begriff „Das Böse“ denn gar darstellt. Die Kapitel aber lassen sich flüssig lesen, die Subthemenauswahl ist breit gefächert. Lichte Einblicke in das Dunkle bietet „Unheilige Allianzen“ auf jeden Fall.

Wer dieses Buch liest, der sollte ein Spektrum an kultur- und sozialanthropologischem oder auch soziologischem Wissen besitzen. Denn „Unheilige Allianzen“ gibt zwar eine interessante Sicht auf ausgewählte Aspekte, wer diese aber nicht selbst reflektieren oder bewerten kann, der darf gerne zum „Metal-Malbuch“ greifen.

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