Wertung: 7 von 10

Warum nicht? Warum nicht mal mehrere EPs in Folge veröffentlichen anstelle eines kompletten Albums? Das haben sich zumidest NOLA’s Finest gedacht und veröffentlichen nun mit der Purple EP den ersten Teil eines vier Teile umfassenden Liederzyklus‘.


Was man vorab über Down wissen sollte:

  • 1. Supergroup mit Phil Anselmo (ehemaliger ‚

Pantera‚ Fronter) sowie weiteren Mitgliedern von Crowbar, C.O.C. und Eye Hate God.

  • 2. Die beiden ersten Alben („“NOLA““ von ’95 & “„II““ von ’02) sind Klassiker des Southern Rock/Metal und gehören in jede Sammlung.
  • 3. Das letzte Album („“III““ von ’07) hat leider gegen die oben genannten nicht wirklich eine Chance gehabt (sprich: Gemessen an den hohen Erwartungen eine ziemliche Enttäuschung) und somit stellt sich…
  • 4. …die folgende Frage: Kommen die Jungs nochmal aus dem Quark und somit auf ihr ehemals geniales Niveau zurück???

Die enthaltenen six songs (entsprechend six shots bei einer 44er) sind vom Niveau wohl leicht über dem Material von „III“ anzusiedeln, ohne aber an die kompositorische Klasse der ersten beiden Alben heran zu kommen. Neben den musikalischen Mängeln kommt auch noch hinzu, dass die Stimme von Phil irgendwie nicht mehr so geil ist wie noch vor ein paar Jahren (wird halt auch nicht jünger, der Mann. Und das, obwohl er bei Tami doch eigentlich in guten Händen sein müsste. Immerhin ist sie die Tochter des Melitta-Mannes!).

Gemessen an allgemeinen Maßstäben haben Down zwar mit „IV“ ein wirklich gutes Heavy Rock-Album vorgelegt, aber im Vergleich mit der eigenen musikalischen Vergangenheit kann dieser erste Teil des angekündigten EP-Zyklus‘ nicht den hohen Erwartungen gerecht werden.

Die zwei besten Songs haben Down gleich an den Anfang der EP gestellt: „Levitation“ und das bereits vorab ausgekoppelte „Witchtripper“ lassen noch am ehesten Erinnerungen an die good ol‘ times aufkommen. Aber im Vergleich zu „Lifer“ oder „Stained Glass Cross“ fehlt selbst hier das gewisse Etwas, was Down zu dieser besonderen Band gemacht hat; die fetten Hooklines und Grower-Qualitäten scheinen der Vergangenheit anzugehören. Schade drum, aber die Hoffnung auf Besserung stirbt ja bekanntlich zuletzt, und vielleicht schaffen es die 4 gesetzteren Herren (plus Sessionbassist) mit einer der folgenden EPs nochmal zu überzeugen.

Tracklist

  • 01. Levitation
  • 02. Witchtripper
  • 03. Open Coffins
  • 04. The Curse Is A Lie
  • 05. This Work Is Timeless
  • 06. Misfortune Teller

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