Die Rede ist von den grandiosen Dragonlord, die mir hier mit ihrer Scheibe „Black Wings Of Destiny“ eine Rezension wert sind, obwohl beinahe vier Jahre ins Land gestrichen sind, als dieses schicke Release den Markt erobern sollte. Leider blieb der damals von vielen Magazinen heraufbeschworene große Erfolg aus, trotzdem man sich in hochangesagten Gefilden tummelte. Die Musik von Dragonlord lässt sich am besten als ein Bastard aus Cradle Of Filth und Dimmu Borgir beschreiben, auch wenn von beiden Bands hier nur das Beste vereint wurde.

Stimmlich eher in Richtung Shagrath und Co. tendierend, erinnern gerade die düsteren symphonischen Passagen eher an die Engländer um Mister Filth. Aber nicht dass man jetzt auf den Gedanken käme, hier würde großartig gekupfert. Weit gefehlt würde ich sagen, denn eine solche songdienliche Tiefe haben oben erwähnte Musiker mit ihren Truppen nie erreicht. Dennoch wollte der Funke beim Käufermarkt nicht so recht überspringen, vielleicht dem relativ kleinen Label Escapi geschuldet.

Nichts desto trotz ist „Black Wings Of Destiny“ ein absolutes Highlight im melodischen Black Metal. Passend zur Musik kommt auch das Digipack mit packendem Cover daher, inklusive Poster. Die Produktion lässt keine Wünsche offen und ist auch heute noch topmodern. Vielleicht sieht sich der ein oder andere ob dieses Reviews veranlasst beim nächsten Online-Shop vorbeizugooglen und eine wirklich gute CD zu erwerben.

Von mir gibt es glatte fünf Gitarren.

TOPSCORE!