Neun Jahre nach der Bandgründung veröffentlichte das Quintett dann in kompletter Eigenarbeit „Silence Before…“, das somit ihr Debüt darstellt.

Geboten wird, nach einem sehr düsteren Intro, ein insgesamt 48-minütiges derbes Death Metal Brett, das mit tollen Hooks, ausgezeichneter Instrumentalisierung, fiesen Growls und schönen Melodiebögen zu überzeugen weiss. Doch frönen die Jungs weniger dem amerikanischen Death sondern eher dem nordisch angehauchten Todesstahl Marke „Amon Amarth“ oder „Burden of Grief“ und machen selbst vor doomigen Parts nicht halt. Insgesamt haben die Songs einen, für Death Metal Verhältnisse, sehr düsteren Touch und dadurch, dass sie teilweise auch mal Clean Vocals oder/und Akkustikgitarren einsetzen, wirken die Songs noch unterschiedlicher und niemals langweilig. Das Tempo der Songs variiert genauso wie die Einflüsse, bewegt sich jedoch zumeist im Midtempo und Uptempobereich.

Die Produktion ist sehr ordentlich, wobei man dem Schlagzeug ein wenig mehr Wumms hätte zukommen lassen können.

Fazit: Abwechslungsreicher, melodischer Death Metal auf hohem Niveau. „Silence Before“ ist für eine Eigenproduktion sehr gelungen und somit bin ich schon auf das zweite Werk gespannt!

Anspieltipps:

I bid you welcome

Resist