Ist schon ein bisschen her, dass man etwas von Dying Fetus vernahm, aber nun sind die Ami Deather mit ihrem neusten Werk „War of Attriction“ zurück. Aber wer jetzt große Überraschungen erhofft wird auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Dying Fetus ist auch Anno 2007 die immerwährende Todeswalze, wie sie auch in den vorherigen Jahren wütete. Technisch kann man der Band sowieso keine mangelnde Kompetenz ausstellen, dennoch fehlt ihr etwas, was andere Bands sich über die Jahre erarbeitet haben. Den Wiedererkennungswert. Das Album kann auch so gut und komplex sein, aber wenn man nicht erkennt, wer sich hinter diesem Werk verbirgt bringt auch so ein tolles Album nichts. Die meisten Lieder knallen ordentlich und in einer Geschwindigkeit die vielen Bands als Karriereziel dient, zwischenzeitlich kommt der ein oder andere groovige Teil an die Reihe und lädt ein wenig zum verschnaufen ein. Der Gesang röchelt und grunzt sich auf hohem Niveau durch die acht Songs, aber leider bleibt nichts wirklich hängen. Alleinig das Schlagzeug versucht so viel wie möglich Abwechslung einzubringen und rettet das Album doch auf ein sehr gutes Maß. Wenn man sich etwas Mühe mit den Arrangements gemacht hätte, wäre dieses Album ein Vorschlaghammer vor dem Herrn.Fazit: Eine Empfehlung an alle Ami Death Fetischisten, ihr könnt damit nichts falsch machen. Der Rest kann einen Blick darauf werfen.