Ich denke, ich könnte zum Beispiel mit der Feststellung anfangen, dass sich das Gerät doch nicht aufgehängt hat. War alles nur gewollter Effekt der Band aus Frankreich. Das wiederum, weißt ziemlich deutlich auf den progressiven, fast schon avantgardistischen Stil hin, der von den Parisern praktiziert wird.

Und genau daran ist die Musik auf „Travelling in Travel“ im Besonderen zu erkennen. Man merkt den experimentellen Hintergedanken und auch die vollkommen abstrusen Aufbauten der einzelnen Songs, findet aber gleichzeitig in Gewisser Weise aber auch ein Konstante, an der man sich an den sonst so vollkommen unübersichtlichen Tönen und Stimmen orientieren kann. Woran diese Konstante zu erkennen ist, dass kann ich aber leider auch nicht genau festmachen, ich bin aber trotzdem sicher, man würde sie, und somit auch Dysfunctional by Choice, schnell wiedererkennen.

An sich ist die Musik eindeutig Geschmackssache. Man muss eben die total synthetischen Geräusche, die ab und an Verwendung finden, und die verstellte, manchmal etwas zu freche, Stimme des Sängers, sowie die zum Teil extremen Veränderungen von Song zu Song mögen, sonst wird man sich nur schwer in die Musik hinein versetzen können.

Ich persönlich finde sie grauenhaft. Liegt aber auch daran, dass ich allgemein nicht der größte Fan von Prog Rock oder Avantgard bin. Sonst geht die Sache halbwegs in Ordnung, auch wenn sie hier wohl kaum viele Liebhaber finden wird. Drei Gitarren.