Früh übt sich, wer ein Meister auf der Gitarre werden will. Die Zeiten, in denen ein Kind am Lagerfeuer auf einer billigen Wandergitarre herumschrammelte, sind fast schon vorbei. Nur bei den Pfadfindern findet sich das noch.

Viele spätere Gitarren-Heroen haben bereits im zarten Alter von vierzehn Jahren die ersten Bühnenerfahrungen gesammelt. Vor allem aber wurden sie so brillant, weil sie stundenlang je Tag Akkorde, Läufe, Breaks, Synkopen und Riffs geübt haben.

Die Passion für E-Gitarren und Gitarren

E-Gitarren und Gitarren im Heavy Metal / Bild: Thomann

E-Gitarren und Gitarren im Heavy Metal / Bild: Thomann

Heute ist oft durch die moderne Popmusik oder den Hardrock eine Initialzündung gegeben, sich in jungen Jahren eine Gitarre zu kaufen. Dabei gibt es einiges an Auswahl. Mit einem preiswerten Einsteigerset aus E-Gitarre, Mini-Verstärker, Kabel und Gurt kann jeder Jugendliche schon im Alter von zehn, zwölf Jahren die ersten Schritte zum Sologitarristen oder Hardrocker machen. Bei kleinen Händen empfiehlt sich zunächst eine Kurzhals-Gitarre.

Der Weg zum Saitenartisten beginnt mit dem Kauf

Auch ein späterer Hardrocker kann als Knabe mit Akkorden auf einer Westerngitarre groß geworden sein, bevor er die Faszination von Effektgeräten, wilden Posen und Verstärkertürmen in sich aufgesogen hat. Wer Gitarren liebt, besitzt meist nicht nur eine.

Der Unterschied zwischen einer Western- und einer Konzertgitarre, zwischen einer mit Pick-up versehenen akustischen und einer echten E-Gitarre ist eklatant. Gitarren eignen sich für verschiedene Sounds und Einsatzmöglichkeiten. Der Klang kann durch Effektgeräte verfremdet werden. Die Klangqualität von Gitarren hängt zum Teil von der Bauweise, in jedem Fall aber von den verwendeten Materialien und ihrer Qualität ab. Jeder fortgeschrittene Gitarrist weiß, was er von welcher Gitarre erwarten kann. Offensichtlich genügt manchen Profis die breite Auswahl aber nicht, sodass mancher sich eine Gitarre nach eigenen Vorstellungen herstellen ließ. Nicht nur Brian May von Queen hat mit der von seinem Vater gebauten Gitarre und ihrem spezifischen Sound Musikgeschichte geschrieben.

Zu dem breiten Sortiment an Konzert- und E-Gitarren, wie es beispielsweise bei Thomann zu finden ist, addieren sich noch technische Glanzstücke wie Doppelhalsgitarren in verschiedenen Ausführungen, halbakustische Gitarren oder Sondermodelle, die außergewöhnliche Bauarten haben. Am bekanntesten sind bei den Sonderformen die „Gibson Firebird“, die „Fender Jazzmaster“ oder außergewöhnliche Formgebungen, wie sie bei Steinberger, Strandberg oder Danelectro zu finden sind. Sogenannte Signature-Modelle tragen die Signatur eines bekannten Gitarristen, der diese Gitarre spielt oder selbst mit entworfen hat. Grundsätzlich unterscheiden sich E-Gitarren nach der Form und nach der Bauart als

ST-Modelle
T-Modelle
Single Cut-Gitarren
Double-Cut Modelle
Hollowbody-Modelle mit hohlem Korpus
Heavy-Metal-Gitarren
E-Gitarren für Linkshänder
Jazzgitarren
Siebensaiter
Achtsaiter
Zwölfsaiter
Fanfret-Modelle
Baritone-Gitarren
Shortscale Modelle mit einem verkürzten Hals
Midi-/Digital-/Mode­ling Gitarren
und E-Gitarren, die einen akustischen Tonabnehmer haben.

Diese Menge an Auswahlmöglichkeiten überfordert so manchen Neuling. Es empfiehlt sich, sich vor dem Kauf einer E-Gitarre die Meinung von erfahrenen Gitarristen einzuholen. Außerdem können Neulinge in diesem Metier Fachzeitschriften und Webseiten nutzen, auf denen Informationen zu verschiedenen Gitarrentypen geliefert werden. Der wichtigste Moment ist aber das Ausprobieren am realen Objekt. Hier kann nicht nur der Klang am besten beurteilt werden, sondern auch Faktoren wie Bespielbarkeit, Bundbreite und Bundreinheit, technische Ausstattung oder Gewicht.


Gitarren und E-Gitarren gibt es bei Thomann

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Akustische Gitarren sind ebenso vielseitig

Die grobe Unterscheidung wird in Konzertgitarren und Westerngitarren gemacht, wobei die Westerngitarre Stahlseiten aufweist, die Konzertgitarre aber Darm- oder Nylonsaiten. Der Klangunterschied ist beträchtlich. Die Nylonsaite klingt wesentlich weicher. Konzertgitarren sind in unterschiedlichen Größen zu haben, die der Handgröße angepasst sind. Spezialmodelle sind die Linkshänder-Modelle und die Flamencogitarre. Selbstverständlich finden sich auch hier Sondermodelle wie Solid-Body Elektro-Akustik-Gitarren, Gitarren-Ukulelen oder Barockgitarren. Die außergewöhnlichste Form hat die Silent Guitar von Yamaha. Doch entscheidend ist bei Konzertgitarren der Klang.

Die Westerngitarre gibt es als sechssaitiges Standardmodell und als Zwölfsaiter, der herrlich volltönend klingt. Hier finden sich Unterschiede bei der Korpus-Größe oder der Form. Interessenten entdecken hier spezielle Folkgitarren, Bariton-Akustikmodelle, Dreadnought-Modelle mit Cutaway, Linkshänder-Gitarren oder Roundback-Gitarren mit gerundeter Rückseite. Außerdem gibt es Modelle mit Pick-ups, dazu Signature-Modelle und Premium-Gitarren. Auch hier entscheiden nicht die tolle Optik, sondern vor allem der Sound, die Bespielbarkeit oder die Nutzung für bestimmte Musikstile. Für viele Anfänger ist auch der Preis ein Kriterium. Im Zweifelsfall lohnt es sich, in ein besseres Modell zu investieren.

Wer einen besonderen Klang erreichen möchte, nutzt oft eine Resonator-Gitarre. Diese ist erkennbar an ihrem silber-metallenen Korpus und einem mechanischen Lautsprecher. Hier unterscheidet man Singlecones mit einem großen runden Resonator von den Tricones mit drei kleinen Resonatoren. Damit kann eine größere Lautstärke erreicht werden. Auch die Dobro ist eine Resonator-Gitarre. Sie hat allerdings einen Holzkorpus mit Metallresonator.

Der Bass – ein vielsaitiges Spielvergnügen

Der E-Bass bzw. Bass im Heavy Metal / Bild: Thomann

Der E-Bass bzw. Bass im Heavy Metal / Bild: Thomann

Mancher „Gitarrero“ entdeckt bei einem Bandprojekt, dass er gelegentlich auch zum akustischen oder E-Bass wechseln möchte. Viele Gitarristen sind eigentlich als Multiinstrumentalisten anzusehen, die auch Dobros, Ukukelen oder Pedal Steelguitars beherrschen. Andere Gitarristen entdecken, dass sie eigentlich typische Bassmänner sind und wechseln das Instrument. Ex-Beatle Paul McCartney begann ursprünglich als Gitarrist. Sein Höfner Beatles Cavern-Bass wurde nicht nur wegen der ungewöhnlichen Form berühmt, sondern auch wegen Pauls prägnanter Spielweise.

Grundsätzlich unterscheiden sich die J- von den P-Bässen, sowie die klassischen Viersaiter von den E-Bässen, die mehr als vier Saiten aufweisen. Spezialmodelle sind die Heavy-Bässe, die Fretless-Modelle ohne Stege am Hals oder die Shortscale-Modelle mit verkürztem Hals. Außerdem finden sich auch hier verschieden besaitete Linkshänder-Modelle, Multiscale-Bässe und Signature-Bässe. Auch bei den E-Bässen finden sich außergewöhnliche Formensprachen wie bei der Steinberger „Spirit ST“ in Kastenform oder dem Höfner „Shorty Bass“ mit seinem überraschend kleinen Korpus. Überraschend klingt auch der Reso-Bass. Wer sich nicht zwischen Gitarre und Bass entscheiden kann, spielt einfach beides – beispielsweise als Double-Neck E-Bass mit angebauter Gitarre.

Auch bei den Bässen kommt es darauf an, dass sie gut bespielbar sind. Die Handgröße sollte mit der Halsbreite und der Saitenlage zusammenpassen. Die Halslänge sollte im Verhältnis zur Körpergröße stehen. Gegebenenfalls ist ein Shortscale-Bass sinnvoll. Das Gewicht des Instruments kann beträchtlich sein und die Wahl des E-Basses beeinflussen. Gegebenenfalls bieten auch die akustischen oder halbakustischen Bassgitarren eine interessante Klangalternative – zumindest für bestimmte Musikstile oder Unplugged-Aufnahmen. Auch hier ist die Thomann-Auswahl erschlagend vielseitig.

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Autor: Moon


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