Ihre monotone Beschwörung von „Out Demons Out“ und der freie Eintritt zu ihren Konzerten machte sie in kürzester Zeit zu Publikumslieblingen. Ihr „Out Demons Out“ hatte allerdings nichts mit handelsüblichen Dämonen zu tun, wie heute vielleicht fälschlicherweise vermutet wird. Es war der Schlachtruf der späten 68’er gegen die Dämonen des Vietnamkrieges. Die ersten drei Platten verkauften sich gut und schon bald fuhren die Broughton’s im dicken Auto zu ihren Auftritten, um dort ihre linken Parolen zu verbreiten.Musikalisch bewegt sich die Edgar Broughton Band irgendwo zwischen Kyuss und Led Zeppelin inklusive der Flower-Power Phase die Led Zeppelin einige Jahre hatte. Besonders schön ist es, dass für diese neu aufgelegten CD’s die alten Tonbänder wieder aus dem Lager gesucht wurden und alles neu und digital überarbeitet wurde. So ist der typische Sound der späten 70er wunderbar erhalten geblieben und die Songs klingen dennoch relativ frisch. Besonders interessant sind auch einige Songs, bei denen man fast glauben könnte, das Bands wie System of a Down sich dort so einiges abgekupfert haben könnten. Nur mit dem Unterschied, dass die Instrumente nicht so modern klingen und die Aufnahmen an sich halt diesen typischen Vintage-Sound haben. Spaß macht das Album aber auf alle Fälle und nicht umsonst hat die Band in GB noch heute Kultstatus.Insgesamt ist das Album ein sehr abwechselungsreiches Werk geworden, dass bei Liebhabern und Kennern der Musikscene der 70er Jahre sicherlich kein unbekanntes Objekt dieser Musikgeschichte sein dürfte.