Die Kombination aus Subway to Sally, “EisHeiligeNacht” und “Halle Gartlage” hat es mal wieder geschafft alle Fans und Neugierigen vom Tannenbaum und anderen dunklen Schlupfwinkeln zu locken…

Kein Wunder also, dass das Konzert berechtigterweise ausverkauft war!


Vorab: Wer wegen der schlechten Akustik wegblieb, durch die sich die Halle früher auszeichnete, dem sei gesagt: Es geht auch anders! Guter Sound-Lob an die Techniker!

Auch die nervige „Ausgangssperre“, um mehr drinnen trinken zu müssen, hat nicht stattgefunden. Zudem ist der hübsche, kleine Mittelaltermarkt zu erwähnen. Zwar war es keiner mit „allem drum und dran“, die Action fand schließlich auf der Bühne statt, wer aber noch nicht sein gesamtes Geld für den Eintritt ausgegeben hatte, konnte außer den üblichen Merchandises edlen Schmuck und andere Kostbarkeiten ersteigern.

Die ersten drei Bands, Narrenfrey, Omega Lithium und Ragnaröek habe ich verpasst, muss ich gestehen. Wer möchte sich auch zu so früher Stund aus dem Sarg steigen?! 😉

So kam ich in die gefüllte Halle (in der trotzdem kein unangenehmes Gedrängel entstand), als Rapalje (keltischer Akustik Folk) spielte. Die Holländer lieferten ihr gewohntes, lustiges und erfreuendes Schauspiel ab. Mein persönliches Highlight war eindeutig Coppelius (GER). Die Bühne lebte förmlich. Eine Mischung aus typischer deutschen Mittelalterband, Apocalytica und einer erfrischenden, gehörigen Prise Eigenart zeichnet diese Band aus. Auf deren Homepage steht übrigens, dass sie ihr erstes Konzert 1803 gaben (siehe: l) – – Was für ein Schabernack!

Letzte Instanz (GER, Medieval Rock) tat dann alles, um die Partystimmung noch zu steigern. Die Menge wurde ohne Ende zum Mitsingen und Klatschen animiert. M. Stolz (Violine) und Benni Cellini (Cello) ließen sich plötzlich durch den ganzen Raum tragen.

Zum weiteren Verlauf möchte ich den Meister Eric Fisch (Subways Sänger) selbst zitieren. Er schrieb in seinem Tour-Tagebuch über die Nacht in Osna: Das SUBWAY Konzert bringt dann den natürlichen Höhepunkt, es flutscht und spaßt sich nur so dahin.

Den Eindruck kann ich leider nicht ganz teilen. Subway spielte gute zwei(!) Stunden, was für die Meisten höchsten Genuss darstellte, bei mir aber mehrere Tiefs auslöste, bei denen mir einige Lieder nach Einerlei klangen. Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass das neue Album „Kreuzfeuer“ mir nicht gefällt. So blieb auch keiner der neuen Titel bei mir hängen. Ganz anders bei den alten „Klassikern“, bei denen das Publikum tobte. Eine rote Rose aus der ersten Reihe wurde Eric bei „Kleid aus Rosen“ gereicht. Bei „Eisblumen“ fiel ein atemberaubender Schnee (aus Schaum), der einen kreativen Kontrast zu der ebenfalls spektakulären vorherigen Feuerschau (boten auch die vorherigen Bands) darstellte.

Für „Julia und die Räuber“ räumte Eric das Feld (->Bühne) und lies die Meute alleine grölen: „BLUT; BLUT; Räuber saufen BLUT! Raub und Mord…“

Was für ein gelungener Abend!

Copyright © 2017 Metaller.de

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen