Soweit die Behauptung.

Thematisch bedienen sich die 5 beim prallen Leben – beziehungsweise der Kehrseite. Krieg, Gleichgültigkeit und Abstumpfung der Massen, Qualen jeglicher Art und all die anderen Unsäglichkeiten der modernen Welt stoßen End is Forever übel auf, weswegen diese Themen in ihren Songs angeprangert werden. Und das tun sie auf unterschiedlichste Weise: Ob gegrunzt, geschrieen, clean gevocalt, melodisch und sanft, Gitarren bratend und thrashend, Deutsch oder Englisch gesungen und mit einer Mischung aus weiblichem und männlichem Gesang – die Songs kommen allesamt klar und deutlich daher. Wobei der Text natürlich nur schwer verständlich ist, das muss ja so. Auf jeden Fall bemerkenswert ist, dass man nie ganz sicher raushört, ob in bestimmten Passagen Sänger oder Sängerin am Werk sind.Der Stil der munteren 5 siedelt sich irgendwo zwischen Hardcore, Metalcore, Punk, Thrash Metal und einem kleinen Bisschen Doom Metal an, wobei Freunde der schnellen Gangart, denen der Begriff „Wall of Death“ kein Fremdwort ist, sich sicher am Ehesten mit der Band anfreunden können.Das Album ist im Großen und Ganzen solide, trifft bestimmt nicht Jedermanns Geschmack, für Fans des Genres aber sicher kein Fehlgriff.Mein Fazit: End is Forever schneiden mit ihren Texten zwar irgendwie schon wichtige Themen an, die der „moderne“ Hardcore aus der Sicht verloren haben mag oder auch nicht, Neuland betreten sie dabei aber nicht. Klingt trotzdem solide und bekommt darum von mir 3,5 Punkte.