Wertung: 6 von 10

Chris Barnes bekommt Konkurrenz !

Sollte Sänger Sascha hier gänzlich ohne technisch vertiefende Maßnahmen zu Werke gehen, wäre es angebracht, dass der „Six Feet Under“-Schreihals doch mal darüber nachdenken könnte, den ihm seit „The Haunted“ zu Recht gehörenden Thron des Unterste-Sohle-Shouters weiterzugeben.


Genau wie die Stimme Saschas, ist auch der Stil von Epicedium sehr dem Florida-amerikanischen Death-Grind zuzuordnen. Und das aus deutschen Landen.

Die vier Finanzhauptstädtler legen hier in Eigenproduktion und ohne Label eine Scheibe hin, die sich durchaus mit höher renomierten Bands des Genres messen lassen kann. Acht gut produziert und gemasterte Songs, die neben derben Double-Bass-Attacken auch schön groovende Breaks nicht vermissen lassen, und so ihren ganz eigene Charakter erschaffen.

Textlich sind die Stücke im Death-Grind- bis Splatter-Gore-Bereich angesiedelt, was bei Titeln wie „Slaughtered Quartered“ oder „Strangled, Decapitated, Brainfucked“ nicht verwunderlich ist. Abschließend sollte noch gesagt werden, dass der letzte Track des Albums mit dem Bandnamen betitelt wurde, was um so erstaunlicher ist, da es sich um ein Instrumental-Stück handelt. Sollte hier ein Ausgleich geschaffen werden?

FAZIT: Wer Six Feet Under oder Cannibal Corpse vergöttert, sollte Epicedium´s Immense Affliction auch mögen.

Wer zusätzlich noch den Underground unterstützen möchte, sollte sich dieses Album schnellstens zulegen!

Zu bekommen unter www.epicedium.de.

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