Direkt in ihrem Titelsong zeigen sich die Jungs sehr angriffslustig und plätten einfach alles! Mit einer Mischung aus Hardcore und Metal gibt es für den Hörer richtig was auf die Ohren! Die Band, die ihre Dynamik mit der von As I Lay Dying und Heaven Shall Burn vergleicht, besteht aus Sänger Markus Ehre (Violence Approved), Bassist Timo Schilb (ex-Killed By Malaise), Drummer Michael Volz, Frank Bonner und Torben Ley (ex-Phoenix Plan) an der Gitarre, sowie Christian Theising mit Gesang und Gitarre. Durch dieses, mit drei Gitarren eher ungewöhnliche Arrangement wurde eine größere Variabilität im Songwriting geschaffen. Einflüsse von Iron Maiden und Slayer werden schon im ersten Song „Weapon Of Truth“ bestätigt, da schon dort klassische Metalgesänge in das Shouting eingeflochten werden. Leider wirken diese etwas aufgesetzt und könnten etwas mehr Überzeugungskraft vertragen. Durch und durch brutal und hämmernd sind die Songs „Sacred Heart“ und „Fireplace“. In Track zwei kommt zum Ende etwas Ähnlichkeit zu In Flames dazu. „Beyond The Light“ lässt noch mehr Anlehnungen an Melodic-Death-Metal durchhören. In Track 5 „Yearing“ zeigt das Quintett dann endlich so richtig was es drauf hat, die Abstimmung von Hardcore und Metal erscheint ausgewogener und hämmert so richtig schön! Die Mischung auf der gesamten Scheibe kommt allgemein ganz gut daher, die Verbindung von Shouting und melodiösem Gesang kommen gut rüber. Der Vergleich mit Caliban oder Himsa hinkt noch etwas, aber die Jungens können noch viel aus sich machen!Fazit: Insgesamt eine gute Produktion auch wenn es an der Umsetzung manchmal noch etwas mangelt und da noch etwas dran gearbeitet werden sollte. Insgesamt gibt es von mir 3 von 5 Gitarren.