Evil Conqueror - CarnageHinter den Namen EVIL CONQUEROR steckt ein ungarisches Ein-Mann-Projekt, mit welchem Strippenzieher Patrik seiner Leidenschaft für Black & Roll nachgeht. „Carnage“ heißt das zweite Album, wobei Aufmachung und die knappe Spielzeit von einer halben Stunde erstmal an ein Demo denken lassen.

Das old-schoolig charmante, aber sehr karg gestaltete Booklet bietet keine abgedruckten Texte, nur aus herausgehörten Fetzen lassen sich die üblichen Themen (Krieg, Hass, etc) vermuten. Man bemüht sich sehr um ein rotziges und punkiges Gesamtbild, dessen voller Entfaltung der leider etwas dünne und furztrocken-differenzierte Sound im Weg steht.

Mit mehr Wumms, Hall und Dreck wäre das alles noch viel geiler geworden. Als musikalische Vorbilder dürften Bands wie Motörhead, Celtic Frost oder auch modernere Darkthrone gedient haben, der Gesang tendiert stark in die black-thrashige Ecke. Innovation und Originalität lassen zu wünschen übrig, die meisten Riffs werden oft einfach nur zu Tode geschruppt und die Songs bieten kaum Abwechslung. Trotzdem macht „Carnage“ irgendwie einen anständigen und soliden Eindruck, und die zehn kurz-und-knackigen Titel eignet sich hervorragend für unspektakuläre Hintergrundbeschallung – und schließlich braucht der Metaller sowas ja auch mal im Alltag!

 

Tracklist:

1. Slitted Bitch
2. Feast of the Pestilence
3. Desecrate
4. Black Blood Perversity
5. Hearse
6. Antichrist
7. Carnage
8. Rape the Nun
9. Death Dimension
10. Rotten Roll

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