Also rein mit der CD in den Player und der erste Eindruck ist: nicht schlecht!

Traditioneller Power Metal, der öfter mit einem Keyboard ergänzt wird, erinnert ein wenig an „Stratovarius“. Vom Gesang her erinnert das Ganze auch noch ein wenig an I“ced Earth“ zu Zeiten von Matthew Barlow. Musikalisch wird hier sehr solide zur Sache gegangen und doch sehr traditionelle Metal Musik zelebriert (kleine Ausnahme: „Heart & Home“, das ist eher eine schöne Mid Tempo Ballade), die durch den Einfluss der Keyboard-Teppiche von Jarmo Myllyvirta einen breiten, melodischen Untergrund erhält. Anders als z.B. „Unchained“ bleiben sich Excalion auf „Primal Exhale die ganze Zeit treu, dass heißt, es gibt kein Stück was wirklich komplett rausfällt. Fassen wir also zusammen: Excalion liefern mit „Primal Exhale“ nach fünf Jahren Bandgeschichte ein starkes, traditionelles Debüt Album ab, dass ohne wirkliche Fehler oder Ausfälle daher kommt, dass einzige Problem was sie haben ist, dass sich die 9 Songs in 50 Minuten doch etwas ziehen und manchmal hat man das Gefühl, dass einige Songs einfach ein wenig gleich klingen. Das gibt natürlich leider Abzüge in der B-Note aber dennoch bleibt „Primal Exhale“ ein starkes Album und „Sound Riot Records“ entwickelt sich langsam mit zu einem meiner Lieblingslabels.